Kurze Schrecksekunde für einen Automobilisten am Sonntagmorgen: Ein rund 300 Kilogramm schwerer Felsbrocken hatte sich aus der Felswand unterhalb der Schlossruine Stein gelöst und landete weiter unten auf der Rütistrasse.

Glücklicherweise sei dabei niemand zu Schaden gekommen, wie der Badener Polizeichef Martin Brönimann auf Anfrage mitteilt. «Auch Sachschaden gibt es keinen zu beklagen, da der Stein weniger auf die Strasse stürzte, sondern vielmehr auf diese glitt.»

Felsbrocken auf der Strasse

Felsbrocken auf der Strasse

In der Folge entfernte die Stadtpolizei den Stein von der Strasse und sperrte diese für den Verkehr, ehe ein Naturgefahr-Spezialist des Regionalen Führungsorgans (RFO) die Abriss-Stelle genau unter die Lupe nahm. «Nachdem dieser weitere Felsstürze oder Steinschläge ausschliessen konnte, ist die Rütistrasse kurz vor Mittag wieder freigegeben worden», so Brönimann.

Was genau die Ursache für den Felssturz sei, stehe noch nicht fest. «Es hat aber sicher mit der Witterung zu tun», steht für Brönimann fest. Das RFO werde nun zuhanden der Stadt eine Empfehlung über allfällig nötige Massnahmen erstellen.

Pikant: Erst vor wenigen Tagen, regte ein Heimwehbadener den Wiederaufbau der Schlossruine Stein in Baden an. Ob der Felssturz als Signal zu deuten ist, bleibt offen.(mru)

Wegen des Sturmtiefs «Alexander» löste sich bei der Ruine Stein in Baden ein 300 Kilogramm schwerer Felsbrocken.

Wegen dem Sturmtief «Alexander» löste sich bei der Ruine Stein in Baden ein 300 Kilogramm schwerer Felsbrocken.