Coronavirus

3,3 Millionen Franken gegen die Krise: Stadt Baden zahlt Rechnungen vorzeitig

Der Badener Stadtrat will ihren Lieferanten finanziell unter die Arme greifen

Der Badener Stadtrat will ihren Lieferanten finanziell unter die Arme greifen

Die Stadt Baden will ihren Lieferanten helfen, die Liquidität sicherstellen zu können: Rechnungen, die bis 30. Juni 2020 bezahlt werden müssten, werden vorzeitig heute Mittwoch ausgelöst.

Die Stadt Baden will die kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) in der Coronavirus-Krise unterstützen: Sie hat deshalb beschlossen, dass alle an die Stadtverwaltung gerichteten Rechnungen im Betrag von insgesamt 3,3 Millionen Franken, die bis 30. Juni 2020 bezahlt werden müssten, vorzeitig heute Mittwoch  ausgelöst werden.

"Darunter befinden sich viele Bauunternehmen und Handwerker der Baustellen Sekundarstufenzentrum und Kurtheater", heisst es in der Mitteilung der Stadt. Die Massnahme soll die Liquidität der Handwerker und Dienstleister in der aktuell schwierigen Situation stützen.

Aus aktuellem Anlass werde ausserdem bei Online-Transaktionen auf die separate Administrationsgebühr von 5 Franken verzichtet, heisst es in der Mitteilung weiter. 

Die Dienstleistungen der Stadtverwaltung können nach wie vor online oder nach telefonischer Vereinbarung bezogen werden. Weiterhin offen bleiben die Schalter der Sozialen Dienste und der Stadtpolizei.

Folgende Schalter werden jedoch ab Mittwoch, 25. März 2020, geschlossen: Betreibungsamt, Steuern, Finanzen, Stadtbüro, Werkhof, Planung und Bau sowie Zivilstandskreis. Die Präsenzzeiten bleiben bestehen und können auf der Website der Stadt eingesehen werden. Ausserdem werden an den jeweiligen Türen Informationsplakate mit den entsprechenden Kontakten angebracht. (az/pkr)

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