Neuenhof
40 Schüler erlebten ein privates Blueskonzert

Am Mittwoch fand im Rahmen des Bluesfestivals ein Workshop für Schüler statt. Selbst den grössten Musikmuffel hielt es kaum auf dem Stuhl.

Luca BelCi
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Skoller, Baschung und Flynn (v.l.) wechselten sich beim Gesang ab.

Skoller, Baschung und Flynn (v.l.) wechselten sich beim Gesang ab.

Luca Belci

Während rund einer Stunde begeisterten die beiden Chicago-Blueser Billy Flynn und Matthew Skoller zusammen mit dem Schweizer Martin Baschung die Schüler der Mittelstufe und ersten Realschule. Baschung ist bereits am Dienstag am Bluesfestival aufgetreten, Flynn und Skoller stehen morgen mit der Formation «Chicago Blues: A Living History» im Nordportal auf der Bühne.

Bereits bei der Begrüssung kam eine besondere Stimmung auf, als sässe man in einer muffigen Bar mitten in Chicago, der «windigen Stadt». Flynn und Baschung spielten Gitarre, Skoller zeigte sein Können mit der Mundharmonika. Die drei Bluesmusiker unterhielten die rund 40 Schüler und ihre Lehrer mit einem Mix aus Konzert, Erzählungen und gemeinsamem Musizieren. Zwischen den Stücken erklärten sie die Entstehungsgeschichte der Bluesmusik.

Ist der Workshop für die Schüler ein Teil des Bestrebens des Bluesfestivals, ein jüngeres Publikum anzuziehen? (az vom 16. 5.) Marie-Therese Thut, OK-Mitglied, erklärt: «Die Workshops finden seit der ersten Festivalausgabe 2003 statt. Wir haben das Angebot in den letzten Jahren weiter ausgebaut.» Neu gäbe es mehr Workshops an Schulen und auch solche für Erwachsene. «Natürlich fördert es das Interesse der Jugend an der Bluesmusik.»