«Mir hat die Suche Spass gemacht», sagt die siebenjährige Katica, die nach der Eiersuche am Tisch sitzt und genüsslich an ihrem Schoggikuchen herumknabbert. Allerdings mag sie hart gekochte Eier nicht wirklich. Und weil das dem einen oder andern Kind so erging, waren Fabio, Rafaela und Anja als Osterhasen verkleidet unterwegs und liessen alle Kinder aus ihren Osterkörbli etwas Süsses naschen. Fabio ist nicht zum ersten Mal als Osterhase am Eiersuchen in Ehrendingen mit von der Partie. «Als Osterhase kann ich so viele Zuckereili essen, wie ich will». Und er sei eh nicht gut im Eiersuchen», beantwortet Fabio die Frage, wie ihm sein Oster-Job gefällt.

Aufteilung in Altersgruppen

400 bunte Eier hatten die Mitglieder des Vereins Spiel und Spass in zwei markierten Feldern im Schladwald versteckt, die von gut 150 grossen und kleinen Ehrendingern aufgestöbert wurden. Der Fairness halber durfte ein Kind nicht mehr als drei Eier einsammeln. Und ebenfalls der Fairness halber wurden die Kinder in zwei Altersgruppen unterteilt. Corinne Häner, die mit ihrem zweijährigen Sohn Colin durch den Schladwald streifte, war zum ersten Mal an diesem Osterbrauch dabei. «Ich finde es schön, was die Kinder hier erleben dürfen.» Ebenfalls zum ersten Mal mit dabei waren Janine Julmi und Christoph Lehmann mit ihrem Sohn Mirco. Ihnen gefiel besonders, dass diese Suche jeweils draussen im Wald stattfindet – und erst noch bei jedem Wetter.

Unter den 400 – alle von Hand bemalten – Eiern waren in jedem Feld drei goldene versteckt. Die glücklichen Finder wurden mit Papeteriegutscheinen und Schoggikreationen belohnt. Heuer seien nicht ganz so viele Ehrendinger an das Eiersuchen gekommen, wie auch schon, sagten Präsidentin Sara Laube und Aktuarin Silvia Bürge. Umso mehr freuten sich die Organisatoren, dass trotz des etwas garstigen Wetters doch rund 150 Personen den Weg in den Schladwald gefunden hatten.