Wettingen
5,7 Millionen Franken Planungskredit und Solaranlage für neues Tägi

Der Wettinger Gemeinderat beantragt einen Planungskredit von 5,7 Millionen Franken für die Sanierung und Erweiterung des Sportzentrums Tägerhard. Zudem soll auf dem Dach künftig Solarstrom produziert werden.

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Visualisierungen zum geplanten Umbau des Tägi in Wettingen
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 Eis- und Banketthalle und überdecktem Eisfeld (1), bestehender Tägisaal (2), bestehendes Hallenbad mit Ausbauten(3), Wellnessbereich mit Sauna (4), Schwimmbecken Gartenbad (5), bestehende Spiel- und Sporthalle (6).
So könnte das Tägi künftig aussehen
So könnte das Tägi künftig aussehen
So könnte das Tägi künftig aussehen
So könnte das Tägi künftig aussehen
So könnte das Tägi künftig aussehen

Visualisierungen zum geplanten Umbau des Tägi in Wettingen

Visualisierung Gemeinde

Die Planung in Sachen Neubau des Sportzentrums Tägerhard kommt voran. Der Gemeinderat will dem Einwohnerrat ein Planungskredit von 5,7 Millionen Franken beantragen. Damit soll die Erweiterung des Sport- und Erholungszentrum Tägerhard geplant werden.

Die neue Mehrzweckhalle mit Ausseneisfeld, soll allenfalls überdacht werden. Zudem soll so geplant werden, dass künftig auch ein Sporthotel realisiert werden könnte. Zudem wird eine Ertüchtigungsanlage mit Wellness geplant. Gemäss einer Grobkostenschätzung rechnet der Gemeinderat mit Kosten von 83,7 Millionen Franken.

Steuerfusserhöhung

Aufgrund grosser Investitionen im Schulbereich (Jahre 2013 und 2014) und im Sport- und Erholungszentrum Tägerhard (ab 2015) nimmt der Gemeinderat aufgrund des Planergebnisse in Aussicht, den Steuerfuss ab 2013 um 6 % auf 95 % anzuheben.

Am 24. Mai kommt der Planungskredit vor den Einwohnerrat und das Volk kann seine Stimme am 23. September abgeben.

Interesse an den Dachflächen der Mehrzweckhalle und der Eisfläche bekundet das Elektrizitätswerk Wettingen (EWW). Auf einem allfälligen Neubau will das EWW eine Solarstrom-Anlage installieren. Das Werk rechnet mit einer jährlichen Leistung von etwa 394000 Kilowattstunden. Damit könnten rund 150 Wohnungen versorgt werden.

Die Kosten von 1,3 Millionen Franken für die Solaranlage will das EWW aus den Reserven finanzieren. Das Elektrizitätswerk ist überzeugt, dass durch den Stromverkauf ein kostendeckender Betrieb gesichert werden könne. Die Wettinger müssten also nicht mit höheren Strompreisen rechnen. (dno)

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