«Eine besondere Herausforderung ist die Einteilung der Stände», sagt Marktchefin Katharina Tobler. Mit über 100 Ständen, an denen über 60 verschiedene Sozialinstitutionen ihre handgefertigten Produkte verkaufen, sei man nun räumlich an die Grenzen gestossen. «Ein solcher Markt mit Produkten, die ausschliesslich Menschen mit Beeinträchtigung hergestellten haben, ist in der Schweiz einzigartig», so Tobler. Einzig im Appenzellerland findet mit dem Trogener Adventsmarkt am gleichen Tag eine vergleichbare Veranstaltung statt.

Heuer findet der Markt zum 24. Mal statt. Ins Leben gerufen wurde er von einer privaten Interessengemeinschaft, seit neun Jahren ist die Wettinger Arwo-Stiftung für die Organisation verantwortlich. Auch aus ihren Werkstätten findet man viele Produkte wie Kerzen oder hausgemachte Lebensmittel. Dieses Jahr bietet die Gast-Institution GWW aus dem deutschen Pasewalk Fleisch- und Wurstspezialitäten an. Hat die Marktchefin einen Lieblingsstand? «Aufgrund des riesigen Angebots findet jeder etwas für seinen Geschmack. Ich will niemanden bevorzugen», antwortet Tobler diplomatisch.

Neben den 100 festlich dekorierten Ständen gibt es in der Stadtkirche und der Sebastianskapelle ein kulturelles Rahmenprogramm. An diversen Ständen und im 2. Untergeschoss des «Roten Turms» können sich die Besucher kulinarisch verwöhnen lassen. «Da der Markt dieses Jahr auf den Chlaustag fällt, ist in diesem Jahr über die Mittagszeit auch ein Samichlaus anwesend», sagt Tobler. (ssu)

Adventsmarkt Samstag, 6. Dezember, 9 bis 17 Uhr, Kirchplatz Baden.