In schwindelerregender Höhe kämpfen zwölf Athleten beim «Highline Fund Race» vom 24. bis 26. Mai um zwei Weltrekorde. In 70 Metern Höhe balancieren zehn internationale sowie zwei nationale Teilnehmer, die zu den weltbesten Highlinern gehören, von Hochhaus zu Hochhaus. Zwischen den Gebäuden des Shoppi Tivoli Spreitenbach sind sechs Slacklines gespannt, die jeweils 140 Meter lang und 2,5 Zentimeter breit sind.

Ziel ist es, eine möglichst weite Strecke auf den Highlines zurückzulegen. In einem Tag sollen die Extremsportler 4900 Meter und in drei Tagen mehr als 9100 Meter auf den Slacklines balancieren, um den aktuellen Weltrekord zu schlagen.

Möglichkeit zum Spenden

Samuel Volery stellte den Rekord vor zwei Jahren auf dem Aussichtsberg Moléson FR auf. «Stürzen darf man bei diesem Rekord, das ist völlig normal. Nur sollte man das möglichst vermeiden, da bei einem Sturz extrem viel Kraft verschwendet wird», sagt Volery. Auch wenn es für Aussenstehende schwer verständlich sein mag: Gefährlich sei die Sportart auf keinen Fall, da die Highliner doppelt gesichert seien.

Balancieren in 70 Meter Höhe: Wer bricht den «Highline» Rekord?

Balancieren in 70 Meter Höhe: Wer bricht den «Highline» Rekord?

So berichtete Tele Züri am Donnerstagabend über das Spektakel zwischen den Spreitenbacher Tivoli-Türmen.

Üblicherweise sind die Slacklines in der Natur zwischen Bäumen oder Felsen gespannt, wo es weniger Zuschauer gibt. «Hier können wir den Leuten zeigen, was ‹Highline› eigentlich ist», sagt der Weltrekordhalter und freut sich, bei dieser Gelegenheit Zuschauer über den noch jungen Sport aufklären zu können.

Mit dem «Highline Fund Race» sammeln die Sportler Spenden für einen guten Zweck. Pro zurückgelegtem Kilometer können Interessenten auf der Website der «International Slackline Association» einen beliebigen Beitrag spenden. Die Gelder werden weltweit für Projekte eingesetzt, die Füchtlingen die Sportart näher bringen.

Die Bilder aus der Höhe: