Fislisbach/Arosa
Aargauer Riesen-Bär von Peterhans, Schibli & Co erobert Arosa

Der Holzbaubetrieb Peterhans, Schibli und Co. beteiligt sich am Skulpturenbau für das Bärenland. Es ist nicht das erste Mal, dass die Firma eine Holzskulptur nach Arosa liefert – und wahrscheinlich auch nicht das letzte.

David Rutschmann
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Die 37 Mitarbeiter und 12 Auszubildenden von Peterhans, Schibli & Co. mit ihrem vollendeten Werk.

Die 37 Mitarbeiter und 12 Auszubildenden von Peterhans, Schibli & Co. mit ihrem vollendeten Werk.

Zur Verfügung gestellt

Mit freundlichem Gemüt und geschlossenen Augen begrüsst seit Kurzem ein überdimensionierter Bärenkopf am Skilift Tomeli die Besucher im Bärenland Arosa. Die Holzskulptur stammt aus Fislisbach und wurde dort vom Holzbaubetrieb Peterhans Schibli & Co. gefertigt. «Weil wir bereits für das Honigland in Arosa die Holzskulpturen gefertigt haben, wurden wir für dieses Projekt erneut angefragt», erklärt Geschäftsleiter Beat Peterhans. Im Auftrag der Arosa Bergbahnen fertigten die Mitarbeiter des Fislisbacher Unternehmens im vergangenen Herbst in ihren Zimmereihallen die Grundform des Bären aus knapp 13 Kubikmeter Fichtenholz. Fünf mal fünf Meter misst die Skulptur bei vier Metern Höhe.

Rund vier bis fünf Wochen waren die Mitarbeiter in Fislisbach mit der Skulptur beschäftigt, ehe der befreundete Holzbildhauer Andreas Felber in Feinarbeit das Holz zum Bären verwandelte. Für die Wetterfestigkeit im verschneiten Arosa erhielt der Bärenkopf ausserdem eine spezielle Ölkur. Nach Zerteilung und Transport des «Tomeli-Bären» nach Arosa baute ein Team von Peterhans Schibli die Massivholzkonstruktion im Bärenland auf.

Als Aargauer hat auch Arosas Touristikdirektor Pascal Jenny Freude an der Skulptur. «Das Resultat sieht toll aus und verbreitet sehr viel Freude. Peterhans Schibli hat sich bereits durch die Erfolgswelle, die mit dem Honigland ausgelöst wurde, für weitere Projekte empfohlen.» Auch Beat Peterhans vermutet, dass dies für seine Schreinerei nicht der letzte Auftrag im Büdner Ferienort gewesen sein dürfte. Nicht zuletzt reise das Unternehmen auch immer in den Skiausflug nach Arosa, fügt er lachend an.

Der Holzbär durfte vergangene Woche neue lebendige Artgenossen willkommen heissen: Die Braunbären Meimo und Amelia wurden auf mehrtägiger Reise aus Albanien ins Bärenland gebracht. Sie leisten dem ersten Bewohner des Bärenlands Napa Gesellschaft. Mit den Holzskulpturen und den Bären erhoffe man sich, so Jenny, den Tourismus in Arosa auch im Sommer zu stärken.