Baden

Aargauer Sportminister Hürzeler ehrt Badener Curling-Weltmeisterinnen

Die Curling-Weltmeisterinnen trainieren in Dättwil. Finanzielle Unterstützung konnte der Club nicht leisten. Doch die Curlinghalle des CC Regio Baden verfügt über ein gutes Eisfeld, das die Spielerinnen während zehn Monaten im Jahr benutzen konnten.

Die fünf Curling-Weltmeisterinnen und ihr Coach Mirjam Ott sind am Mittwoch im Curling-Club (CC) Baden Regio feierlich empfangen worden. «In der bei der Autobahnausfahrt Baden-West gelegenen Eishalle können die Curling-Spielerinnen ideal trainieren», sagt Club-Präsident Manfred Item in seiner Ansprache.

Finanziell konnte der Curling-Club die Mannschaft zwar nicht unterstützen, aber: «Wir haben während zehn Monaten ein sehr gutes Curlingeis.» Und dieses konnten die Spielerinnen und Coach Mirjam Ott stets benützen. «Wir haben sie zwar nie oft gesehen, aber sie haben bewusst dann trainiert, wenn niemand in der Halle war. So konnten sie sich ungestört auf die Wettkämpfe vorbereiten.»

Applaus und lobende Worte: So sind die Curling-Weltmeisterinnen in Baden empfangen worden.

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Gratulationen von Regierungsrat und Stadtammann

Stadtammann Geri Müller erwähnte in seiner Ehrung das Problem Randsportarten und Geld: «Im Curling kann man nicht reich werden. Die Randsportart Curling ist also Leidenschaft pur.» Symptomatisch dafür sei, dass sich die Curlinghalle des CC Regio Baden eher versteckt beim Bareggtunnel befindet.

Regierungsrat Alex Hürzeler überraschte die Anwesenden aber schliesslich doch noch: «Der CC Baden Regio kann sich auf einen zusätzlichen finanziellen Zustupf des Kantons freuen.» Auch wenn Curling verglichen mit Fussball oder Hockey eine Randsportart ist, so schien das Interesse an den fünf Curling-Spielerinnen und ihrem Coach gross: Geduldig gaben sie Autogramme, diskutierten mit Politikern, Club-Funktionären sowie Mitgliedern und posierten stets lächelnd für die Fotografen.

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allen Medienterminen und Ehrungen heisst es für die frisch gebackenen Weltmeisterinnen aber wieder zurück in den Trainingsalltag. Es stehen grosse Projekte bevor, darunter die Teilnahme an den Olympischen Winterspielen 2018 in Südkorea.

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