Baden
Ab September kandidiert Serge Demuth als Grossrat für den Stadtrat

Der Rücktritt von SVP-Grossrat Gusti Ungricht kommt für Serge Demuth gelegen. Dieser wird nämlich in Aarau nachrutschen und ist somit einziger Badener Stadtratskandidat mit einem Grossratsmandat.

Roman Huber
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Serge Demuth, SVP Baden. zvg

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Seine Chancen als bürgerlicher Aussenseiter im Stadtratswahlkampf verbessern sich für den SVP-Kandidaten Serge Demuth stetig. Der 32-jährige Badener Einwohnerrat kündigte schon bei den Ersatzwahlen im vergangenen Dezember seine Kandidatur im Herbst 2013 an.

Der Sitzverlust der FDP beim zweiten Wahlgang im März 2013 und der Rücktritt von Reto Schmid (CVP) auf Ende Jahr haben seine Wahlchancen als Bürgerlicher schon erhöht. Nun steht ihm die Berufung nach Aarau in den Grossen Rat bevor.

Der Bergdietiker SVP-Grossrat Gusti Ungricht hat intern bekannt gegeben, dass er per Ende August als Grossrat demissionieren werde. Läuft alles wie vorgesehen, so dürfte Serge Demuth am 3. September als neuer Grossrat aus dem Bezirk Baden vereidigt werden.

Für den Wahlkampf dürfte diese Berufung nicht ganz unerheblich sein. Damit kann sich der Badener SVP-Parteipräsident als einziger unter den 10 Stadtratskandidaten den Bonus eines amtierenden Grossrats gutschreiben.

«Damit würde ich in der stärksten Fraktion die Interessen der Badener Exekutive auf kantonaler Ebene vertreten», erklärt Demuth. Dieses Szenario – Grossratsmandat wie auch eine allfällige Wahl in den Badener Stadtrat – habe er mit seiner Arbeitgeberin bereits bei der Einstellung besprochen. «Ich könnte das Amt also mit den entsprechenden zeitlichen Ressourcen antreten», fügt Demuth an.