Achtung, Blitzer!

Martin Rupf
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Geht es Ihnen wie mir? Dass Sie nämlich rund um Baden öfter geblitzt wurden – sei es, weil Sie zu schnell unterwegs waren oder verbotenerweise eine Strasse benutzt haben, die eigentlich mit einem Fahrverbot belegt ist. Mir selber ist genau das passiert. Kürzlich habe ich meine Mutter besucht und dabei den immer gleichen Weg für Zubringer benutzt. Umso erstaunter war ich, als dann eine Busse in Höhe von 100 Franken ins Haus flatterte. Der Busse beigefügt war eine Aufnahme der Signalisation. «Zufahrt nur für Anwohner gestattet.» Nun, ich muss zugeben, dass «Zubringer» nicht gleich «Anwohner» ist, und werde die Busse deshalb zähneknirschend bezahlen (die Idee, anzugeben, dass meine Mutter in unserem Auto gefahren war, verwarf ich, nachdem ich den Zusatz «die Übertretung wurde fotografisch festgehalten» gelesen hatte).

Wieso ich Ihnen das hier schreibe? Weil ich Sie, geschätzte Leser, vom mobilen Blitzer warnen will, den die Stadtpolizei seit gut einem Jahr in der Region einsetzt. Diese Warnung dürfte auch ganz im Sinne der Stadtpolizei respektive der Stadtbehörden sein. Denn es wird ja bei jeder Gelegenheit betont, dass es nicht um Busseneinnahmen, sondern um mehr Sicherheit geht. Darum: Fahren Sie vorsichtig – der Sicherheit, und dem Portemonnaie zuliebe.