Baden
«Achtung, fertig, WK!»: Viel Publikum strömt zur Vorpremiere

Die Vorpremiere von «Achtung, fertig, WK!» im Trafo hat viel Publikum angezogen. Der Film ist die Fortsetzung des Kassenschlagers «Achtung, fertig, Charlie!», der vor zehn Jahren 560 000 Zuschauer in die Schweizer Kinos lockte.

Ursula Burgherr
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Gut gelaunt: Pueta Foschky, Marco Rima, Sira Topic, Regisseur Oliver Rihs und Matthias Britschgi

Gut gelaunt: Pueta Foschky, Marco Rima, Sira Topic, Regisseur Oliver Rihs und Matthias Britschgi

Ursula Burgherr

Die RS-Komödie «Achtung, fertig, Charlie!» schlug ein wie eine Bombe und ist mit über 560 000 Zuschauern der erfolgreichste Schweizer Film aller Zeiten. 10 Jahre später startet nun im Badener Trafo-Kino die Fortsetzung «Achtung, fertig, WK!», und die Fans strömen wieder zahlreich zum Lichtspieltheater. Sie erhoffen sich noch mehr Action, Wortwitz und krude Gags. Regisseur Oliver Rihs, der mit der Schauspielcrew in Baden persönlich anwesend war, sagte: «Wir wollten nicht, dass man den zweiten Film am ersten misst, und fingen deshalb eine völlig neue Geschichte an.»

Die Quotenfrau im Männerhaufen

Und diese Geschichte geht so: Alex (Matthias Britschgi) gibt Schmerzen und Geschlechtskrankheiten aller Art vor, um vom Aushebungsarzt für dienstuntauglich befunden zu werden. Aber erst, als er seine angebliche Homosexualität outet und sich auf «intime Momente beim gemeinsamen Duschen» freut, gibt es den ersehnten Stempel. Nun kann Alex seiner wahren Passion nachgehen und als Yogalehrer mit seinen Schülern die innere Mitte suchen.

Fünf Jahre später erwartet Freundin Anna ein Kind von Alex. Die Wohnungslage ist prekär. Um an das schöne Häuschen von Annas Vater (Marco Rima als Oberleutnant Reiker) heranzukommen, muss Alex in den WK. Von da an wird’s chaotisch. Nicht zuletzt dank einer blonden Soldatin (Sira Topic), sozusagen der Quotenfrau im männerlastigen Haufen.

Überhaupt scheut der temporeiche Film keine Klischees. Wer subtilen Humor sucht, ist fehl am Platz. Die Kino-Zuschauer kugelten sich vor Lachen, wenn Soldaten im Kasernenhof Yoga machten, oder einem der Mannen beim Küchendienst ein Hühnchen im Schritt stecken blieb.

«Ein bodenständiger Mensch»

Hauptdarsteller Matthias Britschgi schwärmte in Baden von der Zusammenarbeit mit Superstar Marco Rima: «Er ist in natura ein bodenständiger und herzlicher Mensch.» Welche Erinnerungen hat Rima an seine eigene WK-Zeit? «Ich nahm die Befehle immer sehr wörtlich. Wenn der Offizier sagte: ‹In 10 Sekunden sehe ich keinen mehr von Euch›, war ich weg. Und zwar den ganzen Tag.» Man hätte ihn überreden müssen, nochmals mitzumachen, sei heute aber froh: «Ich finde diesen Film ausgereifter als den Vorgänger. Alle Leute, die ihn bisher sahen, hatten den Plausch.»

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