Kerzen, Obstschalen, Karten, Kalender, Dekorationen aus Holz, Glas oder Ton, Girlanden, Tassen, Kissen, Windspiele und vieles mehr gab es am Adventsmarkt Baden am Samstag zu entdecken und zu kaufen. Zum 24. Mal boten über 60 Institutionen aus der ganzen Schweiz an über 100 Marktständen ihre Produkte auf dem Kirchplatz an.

Speziell am Adventsmarkt in der Bäderstadt ist, dass die weihnachtlichen Artikel von Menschen mit Beeinträchtigung hergestellt oder gestaltet werden. «Die Idee des Marktes ist es, Leuten mit Beeinträchtigung die Gelegenheit zu geben, ihre Erzeugnisse zu präsentieren und verkaufen zu können», erklärte Marktchefin Katharina Tobler den Zweck des jährlichen Anlasses.

Die weihnachtlich geschmückten Stände, der Duft von Glühwein und Lebkuchen und die Anwesenheit des Samichlaus, dem Kinder ein Gedicht aufsagen durften, stimmten die zahlreichen Besucherinnen und Besucher auf Weihnachten ein. Viele erstanden Weihnachts-Schmuck oder Geschenke für unter den Baum. 

Neben den vielen Produkten wartete auch ein vielfältiges kulinarisches Angebot auf die Marktgäste. Crêpes, Raclette, Würste oder Chnoblibrot fanden ihre Abnehmer und am Stand der Gast-Institution GWW aus dem deutschen Mecklenburg Vorpommern konnten Fleisch- und Wurstspezialitäten probiert und gekauft werden.

Für eine besinnliche Auszeit sorgte zudem ein kulturelles Rahmenprogramm in der Stadtkirche und der Sebastianskapelle. «Das grosse Angebot an Produkten, Esswaren und Unterhaltung ist toll. Ich werde nächstes Jahr bestimmt wieder kommen», sagte Melanie Mahler aus Würenlos und biss genüsslich in einen Lebkuchen.