Baden
Alnatura eröffnet ersten Biosupermarkt im Aargau – ein besonderes Augenmerk gilt den Pendlern

Die Biosupermarkt-Kette Alnatura hat beim Bahnhof Baden ihren 15. Filiale in der Schweiz eröffnet – mit dem breitesten Sortiment. Über 500 Produkte stehen im Angebot.

Cristina Wenzinger
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Filialleiter Manuel Salzmann mit seiner Stellvertreterin Dominique Mohr in der frisch eröffneten Filiale am Gleis 1 des Bahnhofs Baden.

Filialleiter Manuel Salzmann mit seiner Stellvertreterin Dominique Mohr in der frisch eröffneten Filiale am Gleis 1 des Bahnhofs Baden.

Alex Spichale

Von Fleischliebhabern bis Veganern, von Allesessern bis Personen mit einer Nahrungsmittelunverträglichkeit: In den Biosupermärkten von Alnatura finden sie alle Lebensmittel und Naturkosmetik, die man zum täglichen Bedarf braucht – und das in Bioqualität. Alle Alnatura-Lebensmittel stammen aus kontrolliert biologischer Landwirtschaft. Landwirtschaftliche Zutaten müssen in der Schweiz zu 95 Prozent aus biologischem Anbau stammen, bei Alnatura-Produkten liegt der Wert bei 100 Prozent. Viele Produkte tragen zusätzlich das Siegel eines anerkannten ökologischen Landbauverbandes wie Bioland, Demeter oder Naturland.

Die Alnatura-Filiale am Gleis eins beim Bahnhof Baden ist die erste im Aargau und die fünfzehnte in der Schweiz. Am Donnerstag hat sie ihre Türen geöffnet. Zehn Mitarbeitende zählt die Filiale. Die Entscheidung für die Bäderstadt kam nicht von ungefähr. «Baden ist ein attraktiver Standort», sagt Adrian Basler, Spartenleiter Alnatura bei der Migros Zürich, welche die Alnatura-Supermärkte betreibt. «Wenn man über den Aargau redet, ist Baden ein absolutes Muss», fährt er fort.

Auf einer Fläche von rund 490 Quadratmetern bietet der Supermarkt in Baden ein Sortiment mit über 5000 Bioprodukten an. «Es ist das breiteste Sortiment, das wir hier in Baden anbieten», sagt Filialleiter Manuel Salzmann. «Unsere Produkte reichen von A bis Z. Nur das Tierfutter fehlt in dieser Filiale», fährt Salzmann fort.

Regionalität, gesundes Fast Food und Alternativprodukte

Im Eingangsbereich begegnen einem als Erstes der Frischebereich mit saisonalen Früchten und Gemüse sowie eine vielseitige Brotauswahl. Hierbei ist nicht nur die Bioqualität wichtig, sondern auch die Regionalität. So findet man beispielsweise Brote von Fredys, Lehmann und vier Linden.

Ein besonderes Augenmerk legt Alnatura in Baden auf die Pendler. Frische Snacks, Salate, Desserts und sogar eine Kaffeemaschine stehen im Angebot. Des Weiteren findet man in der Alnatura-Filiale in Baden eine Smoothie- und Saftbar. Hier können Kunden zwischen Gemüsen, Früchten und Superfoods wählen und sich ihr persönliches Getränk mixen lassen. «Hier wollen wir Kundenwünsche erfüllen. Aber auch Empfehlungen seitens der Belegschaft finden Platz», sagt Salzmann.

Ein weiterer wichtiger Punkt im Alnatura-Supermarkt sind die Alternativ-Produkte. In anderen Supermärkten sei es oft so, dass Menschen mit Unverträglichkeiten zwar Produkte finden, jedoch nur in begrenzten Ausmass. Bei Alnatura hingegen finden sie ein grosses Sortiment vor. Für Laktoseintolerante Kunden zum Beispiel gibt es nicht nur die laktosefreie Wiesenmilch oder Joghurt, sondern auch Ersatzprodukte wie Milch, Joghurt und Käse mit Hafer, Mandeln, Soja oder Kokos. «Wir haben wirklich fast jeden Milchersatz, den es gibt», sagt Salzmann.

Alnatura hebt sich von der Migros ab

Alnatura gehört zur Migros, und doch gibt es einiges, dass die Supermärkte unterscheidet. Während die Migros ganz auf Alkohol verzichtet, stehen in den Alnatura-Supermärkten Wein, Bier und Spirituosen im Angebot. «Wir wollen unseren Kunden einfach alles bieten können», sagt Salzmann. Bei den Weinen achtet Alnatura darauf, dass kaum Sulfit im Wein vorkommt. Der Konservierungsstoff kann bei vielen Menschen Kopfschmerzen verursachen.

Nebst vielen Nahrungsmitteln bietet Alnatura auch Naturkosmetik und Haushaltswaren an. Die Naturkosmetik ist biologisch abbaubar und hinterlässt kaum Spuren in der Natur. «Wenn man zum Beispiel eine längere Wanderung macht und sich in einem See wäscht, eignen sich diese Produkte sehr gut», sagt Salzmann. Auch die Reinigungsmittel beruhen auf pflanzlicher Basis und sind zu fast 100 Prozent biologisch abbaubar.

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