Das Foto zeigt den Ur-Badener René H. Spahn damals als zweijähriger Junge im Kinderwagen zusammen mit seiner Mutter und Frau Gallmann, die Schwiegermutter von Karl Kobelt, der von 1941 bis 1954 Bundesrat war. Spahn, der seit 72 Jahren an der Zürcherstrasse in Baden zu Hause ist, mag sich noch ganz knapp daran erinnern, weil er von Frau Gallmann ein «Netzli mit Gummibällen» erhalten habe. Das Badenfahrt-Virus hatte Spahn in die Wiege gelegt erhalten. An den Badenfahrten engagierte er sich jeweils an vorderster Front mit dem Quartierverein Chrüzliberg. Er werde selbstverständlich auch an dieser Badenfahrt oft anzutreffen sein, auch wenn nicht mehr so engagiert wie früher, sagte er.

René Spahn, Badener, heute 72 Jahre alt, damals im Kinderwagen.

René Spahn, Badener, heute 72 Jahre alt, damals im Kinderwagen.

Das Foto zeigt René Spahn vor historischer Kulisse. Im Hintergrund nämlich steht die originalgetreu nachgebaute Spanischbrötlibahn, die an dieser Badenfahrt im Einsatz stand. So wurde die erste Eisenbahn der Schweiz beziehungsweise der Schweizerischen Nordbahn genannt, die zwischen Baden und Zürich fuhr und vornehmen Zürchern ermöglichte, ihre Bedienstete zum Kauf von Spanischbrötli nach Baden zu schicken, was zweimal 45 Minuten Hin- und Rückfahrt bedeutete. An der Badenfahrt 1947 stand ihr 100-Jahr-Jubiläum im Zentrum. Die «Grosse Badenfahrt 1947 in Baden bei Zürich», wie sie damals auf den Plakaten betitelt wurde, bildete insofern eine Ausnahme, als dass sie offiziell am Donnerstag, 7. August (der Tag des Bahnjubiläums), begonnen hatte und mit den Festivitäten danach erst am 20. August mit dem Schlussfest der Aktiven seinen Abschluss hatte.

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