Baden
Alt-Politiker fordern Hilfe für die Armen

Winterhilfe Aargau zeigt Solidarität auf Schlossbergplatz. Mittendrin: Der ehemalige Badener Stadtammann, Josef Bürge und die ehemalige Wettinger Gemeinderätin und Präsidentin der Winterhilfe Aargau, Doris Stump.

Sabina Galbiati (Text und Bild)
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Ex-Stadtammann Josef Bürge und Doris Stump, Präsidentin der Winterhilfe Aargau

Ex-Stadtammann Josef Bürge und Doris Stump, Präsidentin der Winterhilfe Aargau

Regen und kühle Temperaturen begleiteten die Aktion «Eine Kette der Solidarität» der Winterhilfe wie Vorboten auf die kalte Jahreszeit. Der ehemalige Badener Stadtammann, Josef Bürge und die ehemalige Wettinger Gemeinderätin und Präsidentin der Winterhilfe Aargau, Doris Stump, liessen sich die gute Laune vom Wetter aber nicht nehmen und baten gestern auf dem Schlossbergplatz die Leute um Solidarität mit Menschen in Not.

«Mit Pullovern wollen wir die Leute darauf aufmerksam machen, dass jetzt der Winter kommt, und Menschen in Not um warme Kleider froh sind», sagt Bürge. Er ist seit 48 Jahren Mitglied des Vereins. «Die Arbeit der Winterhilfe hat mir immer imponiert, weil sie gezielt Menschen hilft, die sich selber helfen wollen.»

Damit setze die Organisation auf die Eigenverantwortung der Notleidenden. Die Spendengelder werden in den jeweiligen Kantonen eingesetzt. Die Unterstützung der Betroffenen ist vielfältig: Kleider und Lebensmittel gehören genauso dazu, wie einmalige Geldbeträge oder Ausbildungsbeiträge.

Die Aktion fand in mehreren Schweizer Städten statt. Doris Stump betont: «In der Schweiz gibt es viel mehr Menschen, die in Armut leben, als die meisten wissen.» Diese Armut wolle man den Leuten in Erinnerung rufen. «Wir haben aber auch gemerkt, dass wir unsere eigene Organisation besser bewerben müssen. Viele Leute haben uns vergessen, weil es inzwischen so viele Hilfsorganisationen gibt, die alle für ihre Anliegen werben.» Auch der Regen zeigte sich solidarisch und setzte während des Fototermins aus.

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