Turgi

Alte Postkarten aus den letzten 100 Jahren: Das Dorf blickt in seine Vergangenheit

Bei der Schaufensterausstellung werden Postkarten aus der Sammlung des Badener Ehrenbürgers Sepp Schmid gezeigt.

Bei der Schaufensterausstellung werden Postkarten aus der Sammlung des Badener Ehrenbürgers Sepp Schmid gezeigt.

Mit «Gruss aus Turgi» veranstaltet die Kommission «Kulturgi» eine Zeitreise und zeigt anhand von Postkarten, was sich in den letzten 100 Jahren verändert hat.

Wie sah Turgi eigentlich vor hundert Jahren aus? Diese Frage stellen sich wohl vor allem die Einwohner des Dorfes. Die Antwort darauf gibt nun die gemeinderätliche Kommission «Kulturgi» in einer rund einmonatigen Schaufensterausstellung.

An der Bahnhofstrasse in Turgi werden vom Samstag, 28. April, bis Freitag, 25. Mai, Postkarten der Gemeinde von damals inszeniert. Zum Auftakt der Ausstellung, die unter dem Motto «Gruss aus Turgi» läuft, findet am Samstag, 28. April, um 9.30 Uhr eine Vernissage im Turgemer Bauernhaus statt. Gast ist unter anderem der Badener Ehrenbürger Sepp Schmid. Er stellt der Kommission seine Postkartensammlung aus Turgi zur Verfügung und gibt dazu ein Interview.

Als «Kulturgi» vor einem Jahr das Programm für 2018 plante, wollte sie etwas von Turgemer für Turgemer organisieren. Esther Zeltner, Initiantin der Ausstellung, bekam vom Architekten Ruedi Dietiker den Hinweis zu Schmids Sammlungen.

«Nachdem ich Sepp Schmid von unserem Vorhaben erzählte, stellte er mir mehr als 120 Postkarten zur Verfügung», sagt Zeltner. Die älteste zeigt das Dorf vor hundert Jahren. Die Inszenierung von Schmids Postkarten kann bis zum 25. Mai im «Coiffeurhüsli» an der Bahnhofstrasse besichtigt werden.

Nicht nur durch Schmid wird die Bahnhofstrasse zum Kulturschauplatz, auch engagierte Kommissionsmitglieder inszenieren die alten Postkarten. Silja Dietiker gibt in der Bäckerei Frei mit «Als die Bilder laufen lernten» ihre Videoinstallation preis.

Auch Bezirksschulklassen wirken beim Projekt fleissig mit. Mit Acrylfarben gestalten sie ein Porträt einer Postkarte von 1909 und mit Blick in die Zukunft ein Porträt für das Jahr 2518. Nebst den Ausstellungen findet am Freitag, 4. Mai, und Dienstag, 22. Mai, jeweils um 19 Uhr eine Schaufenster-Führung statt.

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