An jener Stelle, wo bis im März das Kehl Hochhaus stand, werden 52 Alterswohnungen und vier Gästezimmer gebaut. Der 38 Millionen Franken teure Bau wird je zur Hälfte von der AZK Immobilien AG und der Stadt Baden getragen. Andreas Voser, Leiter der Alterszentrum Kehl Baukommission und Verwaltungsratspräsident der AZK Immobilien AG, griff am Montagmorgen gemeinsam mit Geschäftsführer Eduardo Forgas und Stadtammann Geri Müller zum Spaten und leitete die Bauphase für den Neubau beim AZ Kehl ein.

Timelapse AZ Kehl Hochhaus

Timelapse AZ Kehl Hochhaus

Kein Bus mehr vor die Haustür

Die Einschränkungen während der Bauzeit werden für die Kehl-Bewohner deutlich zu spüren sein, erklärte Voser. «Wegen der Neugestaltung des Vorplatzes kann der Bus nicht mehr direkt vor dem Alterszentrum wenden.» Fahrgäste können aber bei der provisorischen Haltestelle in unmittelbarer Nähe ein- und aussteigen. Forgas meinte, die Bewohner nähmen das gelassen. «Wir freuen uns gemeinsam auf das neue Wohn- und Begegnungszentrum Kehl und hören grosszügig über den Baulärm hinweg.»

Interview Andreas Voser - Hochhaus Kehl

¨Interview Andreas Voser - Hochhaus Kehl

Geri Müller riet dazu, der Bauzeit etwas Positives abzugewinnen. «Klar, das wird eine ‹strube Zeit› mit viel Action. Sehen Sie das ganze einfach als offenes Theater, das garantiert nie langweilig wird.» In diesen Tagen nimmt das offene Theater seinen Lauf. Wenn alles gut geht, ist der Bau der neuen Alterswohnungen Ende 2016 über die Bühne.