Winterzauber Baden
Am Badener Winterzauber gehts wie bei Asterix – ohne lange Gabel gibts nichts

Der Bahnhofplatz hat sich mit der Fondue-Hütte, dem Brenner-Schopf und der Feuerschale in ein Winterdorf verwandelt. Mit der «Aarüerete» ist der Badener Winterzauber eröffnet.

Erna Lang-Jonsdottir
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Brenner Lorenz Hubel weiss viel über Kirsch zu erhählen
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Humbels Fondue-Hütte ist eröffnet
Christine Lauterburg, Rolf Beeler mit Geri Müller und Markus Schneider, die Stadtammann werden wollen
Badener Winterzauber
Hier können Cervelats gegrillt werden

Brenner Lorenz Hubel weiss viel über Kirsch zu erhählen

Im kleinen Tannenwald auf dem Bahnhofplatz lodert ein Feuer. Während sich die einen wärmen, grillen die anderen einen Cervelat. Jodelklänge der Bernerin Christine Lauterburg und der Duft nach Käse locken zu Humbels Fondue-Hütte. Dort eröffnen Lorenz Humbel von der Schnapsbrennerei Humbel in Stetten und Fromager Rolf Beeler aus Nesselnbach sowie Mitglieder des Vereins Citycom Baden mit der «Aarüerete» den Badener Winterzauber (s. Box).

Badener Winterzauber

Seit 2008 sorgen diverse Veranstalter für Weihnachtsstimmung in der Stadt. Das Programm des Winterzaubers sieht aus wie folgt:
Kerzenziehen:17.11. bis 8.12,
unterer Bahnhofplatz
Liechterwecke:
28. November 2012, 17.30 Schlossbergplatz
Adventsmarkt:
8.12., 9 bis 17 Uhr, Kirchplatz
Besuch des Samichlaus:
6. und 8.12., 9 bis 17 Uhr, Innenstadt und unterer Bahnhofplatz
Weihnachtsmarkt:
12.12., 11 bis 20 Uhr, Kirchplatz
Adventszauber:
15.12., 15 bis 22 Uhr, untere Altstadt
Sonntagseinkaufen:
9. und 16.12, 12 bis 17 Uhr, in den citycom-Geschäften
Weihnachtsbaumverkauf:
12. bis 24.12. (elj)

Infos: www.citycombaden.ch

Nachdem Beeler mithilfe von Geri Müller, Vizeammann von Baden, die fünf Kilo Käse im Kessel zum Kochen gebracht hat, gibt Humbel mit der Fondue-Flambierung den Startschuss zum Essen.

200000 Franken kostet die Hütte

Würste und regionale Fondues wie das Badener-Bier-Fondue, das Künter Bio-Fondue und das Fondue Sélection Beeler dominieren am Bahnhofplatz. «Über 650 Reservationen sind bereits vor der Eröffnung der Fondue-Hütte eingegangen», weiss Humbel. Humbel, der die Fondue-Hütte im zweiten Jahr führt, wird heuer länger präsent sein. «Der Aufbau aller Installationen ist sehr aufwendig und teuer, deshalb bleiben wir rund drei Wochen länger hier.» Als Gastgeber rechnet er mit Kosten von insgesamt 200000 Franken. «Die City Com sponsert die Tannen, die Holzschnitzel, die Feuerschale und den Kiosk.» Einen allfälligen Verlust müsste er selber tragen. «Letztes Jahr lief es gut. 1900 Fondues und 820 Cervelats konnten verkauft werden.» Wer es einfacher mag, kann sich beim Kiosk für zwei Franken einen Cervelat kaufen und diesen dort grillen. Neu ist der Brenner-Schopf, eine Bar mit Spezialgetränken.

Gassenleute helfen

Die am Bahnhofplatz ansässigen Gassenleute sind keinem ein Dorn im Auge. «Wir zählen sogar auf sie, weil sie nachts darauf achten, dass nichts kaputt geht», betont Dominique Girod, Konzeptentwicklerin der Fondue-Hütte. «Sie dürfen sich auch am Feuer wärmen und auch nach der Schliessung weitere Holzscheite darauf legen», sagen Girod und Humbel.

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