Untersiggenthal
Am Maskenball trieb ein «Schpar-Geischt» sein Unwesen

Zum ersten Mal führte die Guggenmusik „Räbefoniker“ den traditionellen Maskenball durch. Sie übernahm diese Veranstaltung von der ehemaligen Fasnachtsgesellschaft Heidugger, welche zuvor 30 Jahre lang für den grossen Erfolg verantwortlich war.

Peter Thomann
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Maskenball in Untersiggenthal 2018
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Närrisches Treiben
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Maskenball in Untersiggenthal 2018

Peter Thomann

Den Abend eröffnete die Partyband „Alpenstarkstrom“ aus dem Bregenzerwald. Die Stimmung stieg rasant an und damit auch der Schallpegel. Zusätzlich heizten die Guggenmusik-Formationen „Sikinga Chlopfer“, „Schädubrommer“ und „Reichenbacher Ruassgugga“ ein. Spontan fanden sich die Fasnächtler zu gemeinsamen Line Dance Aktivitäten wie „The Wanderer“ und „Sirtaki Zorbas“.

Die Übergabe von den Heiduggern an die Räbefoniker hat bestens geklappt. Die Guggenformationen hätten einen guten Draht zu den jungen Fasnächtlern, erklärte Ex-Heidugger Toni Suter. Der Anlass war auch heuer wieder ein Stelldichein toller Masken. Das diesjährige Motto hiess „Emoji-Ball“. In der Tat waren am einen oder anderen Kostüm ein paar Smileys zu sehen. Aber die meisten Masken pflegten andere Sujets. Da waren zum Beispiel die „Mohrenköpfe“ aus Waltenschwil, welche die Namenskontroverse des letzten Jahres thematisierten. Eine Einzelmaske – sie nannte sich Miss Banknote - machte auf die Herausgabe der neuen Geldnoten aufmerksam. Ein „Schpar-Geischt“ mit dem Untersiggenthaler Wappen trieb sein Unwesen, indem er aus seiner Schnapsflasche billiges Brunnenwasser an die Gäste ausschenkte. Er legte auch bei der anwesenden Frau Gemeindeammann, Marlène Koller, einen Halt ein.

Kurz nach Mitternacht war es dann soweit: Die besten Masken erhielten ihre Preise. Den Einzelmaskenpreis durfte Toni Suter der Miss Banknote überreichen. Bei den Gruppenmasken hatten die Mohrenköpfe aus Waltenschwil die Nase vorn. Letztere gewannen auch den Unterhaltungspreis.

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