Wettingen
Am Tag der offenen Tür zeigen die tüchtigen Arwo-Mitarbeiter ihr Handwerk

Die Stiftung Arwo in Wettingen hat am Samstag ihre Tore für die Besucherinnen und Besucher geöffnet. Rund 2000 Interessierte verschafften sich einen Einblick in die Arbeit und den Alltag der Einrichtungen.

Sibylle Egloff
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Der grösste Wettinger Arbeitgeber bietet insbesondere auch mechanische Arbeiten an.
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Arwo-Mitarbeiter zeigen ihr Handwerk
Achtung, Bohrmaschine: 2000 Besucher schauten den Mitarbeitern über die Schultern.
Eveline Gall, 52, Hunzenschwil: Der Einblick in die Arwo-Einrichtungen ist sehr spannend. Toll, dass die Leute ihre Arbeit zeigen und so stolz darauf sind. Ich bin erstaunt darüber, wie gross die Stiftung ist.
Sarah Steiner, 29, Baden: Beeinträchtigung ist ein sehr wichtiges Thema. Es sind viele Leute da, die sich grosse Mühe für die Mitarbeiter und Klienten von Arwo geben. Es ist schön, das zu sehen.
Konstantin Furter-Krebs, 59, Birrwil: Ich habe die Werkstatt Limmatrain und das Wohnheim besucht. Es gibt so viel zu sehen, zum Beispiel die tollen Bilder, die von Arwo-Bewohnern und -Mitarbeitern geschaffen wurden. Die Atmosphäre bei der Arwo gefällt mir sehr.
Susanne Elsasser, 81, Hunzenschwil: Die Arwo tut viel für behinderte Menschen. Besonders beeindruckend fand ich die Küche, die sich so viel Mühe mit dem Essen gegeben hat. Diese Menschen leisten unwahrscheinlich viel. Und dies vermutlich nicht nur heute, sondern jeden Tag.
Elsa Maurer, 76, Otelfingen: Ich finde das Wohnheim irrsinnig schön. Aber auch der Einblick in die Werkstätten war sehr spannend. Mein Sohn arbeitet in der Werkstatt an der Kirchstrasse. Die Arbeiten sind einfach, aber sie werden von allen sehr exakt und mit viel Freude ausgeführt.

Der grösste Wettinger Arbeitgeber bietet insbesondere auch mechanische Arbeiten an.

Sibylle Egloff

Zu besichtigen gab es die Arwo-Schreinerei Kirchzelg, die Arwo-Werkstätten an der Kirchstrasse, die Arwo-Siebdruckerei, die Arwo-Werkstatt Limmatrain, Arwola, den Arwo-Laden mit Atelier sowie das Arwo-Wohnheim Kirchzelg. Beim Wohnheim lud das Festzelt mit Köstlichkeiten der Arwo-Gruppe «Gastro und Hauswirtschaft» und musikalischer Unterhaltung zum gemütlichen Verweilen ein.

Freudig und stolz erklärten die Arwo-Mitarbeiter den Besuchern ihr Handwerk und liessen sie an ihrer Arbeit teilhaben. Erstaunt waren die Gäste über die Grösse und die vielseitigen Arbeits- und Betätigungsmöglichkeiten sowie über die Fähigkeiten der Menschen mit Beeinträchtigung.

Von Chlaussäckli, bemalten Holzfiguren über Einzelteile für Abzugshauben oder Zahnarztstühle – das Repertoire der Arwo-Mitarbeiter ist beachtlich. «Mit dem Tag der offenen Türen wollen wir zeigen, dass die Leistungsfähigkeit unserer Mitarbeiter nicht zu unterschätzen ist», erklärte Roland Meier, der Geschäftsführer der Arwo-Stiftung, das Ziel des Anlasses.