Turgi

Am Weihnachtsmarkt in Turgi wird Punsch zu Indianermusik getrunken

«Kuchen, kaufen Sie ein Stück Kuchen» am einen Ende, «Punsch, trinken Sie einen warmen Punsch» am anderen – auch in diesem Jahr fand der Weihnachtsmarkt in Turgi statt. Von Weihnachtsengeln bis zu selber gemachten Kränzen gab es alles zu kaufen.

Heiss begehrt war vor allem ein Stand, an dem Zopf und Grittibänzen verkauft wurden – die Verkäuferin hatte allerhand zu tun.

Während es an den einen Ständen typische Weihnachtssachen zu kaufen gab, konnte man am Stand einer Bezirksklasse etwas Ausgefalleneres kaufen: Die Schüler verkauften Besen, deren Stiele sie eigens bemalten. Der Erlös ihres Verkaufs ging in ihre Klassenkasse und wird später für die Finanzierung des Abschlusslagers verwendet.

Währenddessen bot eine weitere Klasse mehrere Stände weiter selbst gemachte Muffins an, die weg gingen wie warme Brötchen. Nicht selten konnten sie gleich eine Sechserpackung voll Muffins verkaufen.

Kein «Oh du fröhliche»

Obwohl die meisten beim Wort «Weihnachtsmarkt» an Weihnachten denken, war diese Stimmung nicht bei allen Ständen gegenwärtig: Teilweise gab es auch die typischen Marktstände, welche Tücher und iPhone-Hüllen anboten. Auch die Musik war etwas untypisch für solch einen Anlass. Die Besucher des Weihnachtsmarkts bekamen nicht etwa Weihnachtslieder wie «Oh du fröhliche» und «Stille Nacht» zu hören, statt dessen tanzten und sangen Indianer in Federkostümen. Trotzdem: Geschenke für die Familie gab es genug zu kaufen.(kar)

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