Bellikon
Ambulante Patienten nehmen an der Rehaklinik Bellikon um 32 Prozent zu

2012 wurden in der Rehaklinik Bellikon 32 Prozent mehr ambulante Patienten betreut als im Jahr zuvor. Die Steigerung ist auf ein Projekt zurückzuführen, bei dem Patienten möglichst früh eine arbeitsbezogene Rehabilitation erhalten.

Erna Lang-Jonsdottir
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Die Rehaklinik Bellikon ist eine Spezialklinik für Unfallrehabilitation. Eine frühe Rehabilitation erhöht die Chancen einer vollständigen Erholung und Wiedereingliederung ins Alltagsleben.

Die Rehaklinik Bellikon ist eine Spezialklinik für Unfallrehabilitation. Eine frühe Rehabilitation erhöht die Chancen einer vollständigen Erholung und Wiedereingliederung ins Alltagsleben.

az/Archiv

Mit dem Projekt arbeitsorientierte Rehabilitation wird das Ziel verfolgt, Patienten möglichst früh eine arbeitsbezogene Rehabilitation zukommen zu lassen, da sich dadurch ihre Chancen auf eine berufliche Reintegration erhöhen, schreibt die Rehaklinik in ihrer Mitteilung.

2012 seien 1591 Patienten stationär und 3099 Patienten ambulant behandelt worden. Dies entspreche gegenüber dem Vorjahr einer Zunahme von 64 Patienten im stationären und 873 Patienten im ambulanten Bereich.

Mit 95,5 Prozent übertraf das Jahresergebnis die budgetierte Bettenauslastung von 94 Prozent um 1,5 Prozent. Der Betriebsertrag konnte im Vergleich zum Vorjahr von 68,71 Mio. Franken um 1,2 Prozent auf 69,56 Millionen Franken angehoben werden.

Im Berichtsjahr erfolgte in der Rehaklinik Bellikon der Aufbau des neuen Fachbereiches Sportmedizin und Rehabilitation unter der medizinischen Leitung von Regina Schelble und mit der Beratung von Hans Spring.

Das neue Angebot soll Patienten der Rehaklinik Bellikon, Behinderten-Spitzensportler aber auch Breitensportler ohne Handicap ansprechen.

Die Bauplanung der Rehaklinik sei weit fortgeschritten. Man hoffe, dass bald damit angefangen werden könne.

«Die Baubewilligung wurde uns von der Gemeinde per Juni in Aussicht gestellt», erklärt Burga Martinelli, Leiterin Kommunikation.

Verzögerungen habe es wegen Abklärungen durch die Gemeinde und aufgrund diverser Einsprachen gegeben. Mit den Einsprechern habe man für alle Seiten einvernehmliche Lösungen finden können.