Baden
An der Hochbrücke ist vier Tage lang Geduld angesagt

Der motorisierte Individualverkehr wird ab Freitagabend bis Montagmorgen stadteinwärts über die Siggenthalerbrücke umgeleitet. Busse fahren normal; Fussgänger und Fahrräder dürfen passieren. Grund sind Werkleitungsarbeiten.

Erna Lang-Jonsdottir
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Hochbrücke in Baden wird ab Freitag bis Montag für den motorisierten Individualverkehr stadteinwärts gesperrt.

Hochbrücke in Baden wird ab Freitag bis Montag für den motorisierten Individualverkehr stadteinwärts gesperrt.

Erna Lang-Jonsdottir

Anfang Juli ist die erste Etappe der Werkleitungsarbeiten im Hinblick auf die Sanierung Schulhausplatz gestartet. Ab Freitagabend werden nun die Werkleitungen in der Hochbrücke verlegt. Da die Hauptquerung der Mellingerstrasse vor der Hochbrücke und im Bereich Zürcherstrasse sehr aufwendig ist, müssen die Arbeiten in einem 24-Stunden-Betrieb erledigt werden ( die «Aargauer Zeitung» berichtete).

Wer also von Freitagabend ab 19 Uhr bis Montagmorgen um 5 Uhr mit seinem Auto in Richtung Baden fährt, wird über die Siggenthalerbrücke umgeleitet. Stadtauswärts bleibt die Fahrbahn über diese Tage geöffnet.

«Velofahrer und Fussgänger sind nicht von der einseitigen Sperrung betroffen», sagt Martin Koch, Leiter Tiefbau der Stadt Baden. Genauso wenig Busse – «diese verkehren normal». Aufgrund der Sommerferien werde damit gerechnet, dass sich die Verkehrsüberlastung während der einseitigen Sperrung der Hochbrücke in Grenzen hält. Dennoch rät Koch: «Wer nicht unbedingt mit dem Auto nach Baden fahren muss, sollte lieber den Bus nehmen oder dann viel Geduld mitbringen.»

«Der Schulhausplatz ist nicht nur Knotenpunkt für den Verkehr, sondern im Untergrund auch für alle Werkleitungen», wie die «Aargauer Zeitung» berichtet hat. Insgesamt sollen 20 Kilometer Kabelschutzrohre künftig in einem Werkleitungsring rund um den Schulhausplatz geführt werden. Die erste Etappe der Werkleitungsarbeiten soll bis im Oktober dauern, bis im Frühjahr 2014 erfolgt der übrige Teil.

Der geplante Werkleitungsring bringe zwei wichtige Vorteile: Erstens werde damit das spätere Baufeld von Werkleitungen weitgehend frei, sodass die Bauarbeiten praktisch ungehindert erfolgen können. Zweitens benötige man auf diese Weise keine Provisorien. Vor allem aber werde laut Projektleiter Urs Grimm, Gähler und Partner, damit eine unterbruchfreie Versorgung gewährleistet. Der Verkehr werde möglichst wenig beeinträchtigt. Bis auf kleine Haltestellen werde der Busverkehr nicht tangiert.