«Ich habe einen Goldtaler gewonnen. Und ich weiss, was drin ist – Schoggi», sagt der 6-jährige Noe mit einem spitzbübischen Lächeln. Er ist damit nicht der Einzige, der am Eröffnungsabend der 8. Obsiga etwas gewonnen hat. «Bei uns kann man – nebst Schoggi-Goldtalern – auch echte kleine Goldbarren erspielen», sagt Esther Suter am Stand der Aargauischen Kantonalbank. Dazu müsse man lediglich den vierstelligen Code des «Tresors» knacken.

Kinder kriegen Tattoos nach Wahl

Ebenfalls grosszügig zeigt sich die Neue Aargauer Bank. Dort kann man mit etwas Glück HD-Kameras oder Hotelkarten gewinnen. Ein Gewinn der ganz anderen Art sorgt am Stand vom Gartencenter Weber für Aufmerksamkeit. Ein Vernebler, der durch das Verströmen von mit Duftöl angereicherte Luft, begleitet von Musik und einem Lichterspiel, für Wellnessfeeling sorgt. Am Stand des Carrosserie- und Lackiercenters Lüthi verpasst der 8-jährige Gian-Andrin den anderen Kindern Tattoos nach Wahl. «Sie sind ganz leicht abwaschbar», beruhigt er die umstehenden Eltern, deren Nachwuchs Schlange steht, um sich Drachen und andere wilde Tiere auf den Arm spritzen zu lassen.

Auf reges Interesse stösst auch das Pilotprojekt netCare der Topharm-Apotheken, bei dem der Patient vor Ort direkt mittels Videokonferenz mit einem Arzt sprechen kann. Die Geschmacksknospen kommen bei Choc’n’Roll auf ihre Kosten. Dort dürfen selbst gemachte Truffes gekostet werden.

An 116 Ständen können unter anderem Autos, Brillen, Sonnen- und Wetterschutzsysteme, Kücheneinrichtungen, das Mal- und Sanitärgewerbe und Gartenbauer bestaunt werden. Ein Angebot, das alle Besucher ansprechen dürfte. So meint OK-Präsident Jörg Forster in seiner Eröffnungsrede: «Die Obsiga ist eine 35-jährige Erfolgsgeschichte. Hier geht es nicht primär um Umsatz, sondern um Imagepflege. Mein grösster Wunsch ist, dass am Sonntagabend alle sagen können: Es hat sich gelohnt.»

Freitag, 5. Oktober, 14–21 Uhr, Samstag, 6. Oktober, 10–21 Uhr, Sonntag, 7. Oktober, 10–18 Uhr, Oberstufenzentrum Obersiggenthal.