Wettingen
An die Blütezeit erinnern: Das Klosterfest stand im Zeichen der Buchdruckerkunst

Inmitten von alten Gemäuern fand am Pfingstmontag das Klosterfest fest. Es stand unter anderem im Zeichen der Buchdruckerkunst.

Hans Christof Wagner
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Klosterfest Wettingen 2018
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Klosterfest Wettingen
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Klosterfest Wettingen 2018

Hans Christof Wagner Bad Säckingen

Besser hätte es beim Klosterfest am gestern nicht laufen können. Vor allem beim Quartierverein Wettingen-Kloster gab es unter dem neuen Co-Präsidium nur zufriedene Gesichter. Die Verantwortlichen von Klostergärtnerei, Kanti und Quartierverein strahlten mit der Sonne um die Wette.

«Das Klosterfest ist ein Familienfest, das gutes Wetter braucht. Und das hat es meistens auch», sagt Thomas Renold von der Schulverwaltung der Kanti Wettingen. Vielleicht war der Anlass 2018 mehr denn je Familienfest. Überall auf dem früheren Klosterareal mit seinem einzigartigen Charme sah man die Familien auf der Wiese sitzen – Schatten suchend und bestens gelaunt. Wer wollte, konnte neben dem Picknick unter Bäumen auch dem Wissenserwerb frönen, sich als Buchdrucker versuchen. Marc Lendenmann und Sohn Simon wiesen die Besucher in die Kunst von Johannes Gutenberg ein und erklärten die wahre Bedeutung des Begriffs «Buch aufschlagen». Nebenan gab es praktische Übungen im Schreiben mit Gänsekielen.

«Waren es 2017 Ritter, Gaukler und Quacksalber, haben wir dieses Jahr mit dem Thema Schreiben und Drucken den Bezug zum Mittelalter hergestellt», so Klostergärtnerei-Leiter Benedikt Egloff. Das Klosterfest wolle kein Mittelalter-Fest im eigentlichen Sinne sein, dennoch aber den Bezug zu der Epoche herstellen, in der das Kloster Wettingen seine Blütezeit erlebte. Das taten auch die beiden Minnesänger, die an wechselnden Orten zu ihren Gitarren griffen und von der Liebesangen.

Je rund 20 freiwillige Helfer von Klostergärtnerei und Quartierverein waren am Pfingstmontag im Einsatz. Assistierten den jungen Entdeckern beim Spieleparcours, führten Interessierte durch den Klostergarten oder versorgten die zahlreichen Besucher in der Festbeiz. Dort sass auch Doris Stump, Co-Präsidentin des Quartierverein Wettingen-Kloster, an der Kasse, die unter dem Ansturm der Festbesucher ordentlich klingelte. Ihr Fazit: «Das ist der erste Anlass für mich als Co-Präsidentin. Ein Supereinstand für mich und Monica Gassner-Rusconi.»