Fislisbach

Andreas Sommer klar in den Gemeinderat gewählt: «Ich bin dankbar für das in mich gesetzte Vertrauen»

Andreas Sommer ist neuer Gemeinderat

Andreas Sommer ist neuer Gemeinderat

Im zweiten Wahlgang für den zweiten Gemeinderatssitz in Fislisbach hat sich Andreas Sommer gegen seine Konkurrenten Fritz Krähenbühl und Reinhold Rauber klar durchgesetzt.

Eindeutiges Resultat im Kampf um den zweiten freien Gemeinderatssitz in Fislisbach: Der parteilose Andreas Sommer gewinnt mit 668 Stimmen die Wahl klar. Fritz Krähenbühl (FDP) erhielt 262 und Reinhold Rauber (parteilos) 223 Stimmen. Die Stimmbeteiligung lag bei 35,8 Prozent (1171 gültige Stimmen).

Andreas Sommer freut sich sehr über seinen Einzug in den Gemeinderat. Der 48-Jährige hat sich gute Chancen ausgerechnet: «Bereits nach dem ersten Wahlgang hat es ja sehr gut für mich ausgesehen», sagt der in der Maschinenbauindustrie tätige, dreifache Vater. Da lag er mit 544 Stimmen auf dem zweiten Platz hinter Simone Bertschi (39, parteilos), die Ende September bereits das absolute Mehr erreicht und damit den Sprung in die Exekutive geschafft hatte.

Simone Bertschi hat bereits Ende September einen Sitz erobert

Simone Bertschi hat bereits Ende September einen Sitz erobert

Sommer konnte seinen Vorsprung nun um 124 Stimmen ausbauen. Er fühle sich geehrt, so klar gewählt worden zu sein. «Ich bin dankbar für das in mich gesetzte Vertrauen und hoffe, dass ich die Erwartungen auch erfüllen kann», sagt Sommer.

Deutlich weniger Stimmen, 179 weniger als im ersten Wahlgang, machte Fritz Krähenbühl, der Sommer nach dem ersten Wahlgang mit 441 Stimmen am nächsten kam. Der 56-jährige Inhaber einer Schreinerei, der von 2006 bis 2013 schon einmal im Gemeinderat sass, holte diesmal nur noch 262 Stimmen. «Diese Deutlichkeit hat mich schon überrascht», sagt er. «Aber offensichtlich wollen die Fislisbacherinnen und Fislisbacher lieber eine frische Kraft.» Er hätte im Vorfeld sicherlich mehr Wahlkampf betreiben können, aber «es war mir nicht überlebenswichtig, in dieses Amt zu kommen».

Zehnt Prozent weniger Stimmen

Leichte Enttäuschung ist hingegen beim dritten Kandidaten, dem Hausmann und früheren Schulpflege-Mitglied Reinhold Rauber (53), zu hören: «Ich hätte mich gerne im Gemeinderat engagiert.» Er konnte sich aber nur noch minime Chancen ausrechnen, lag er im ersten Wahlgang mit 245 Stimmen doch auf dem zweitletzten Platz. «Natürlich war mir bewusst, dass es schwierig wird», so Rauber. «Ich wollte aber nicht gleich aufgeben.»

Beim zweiten Wahlgang hatten sich rund zehn Prozent weniger Stimmberechtigte beteiligt: Waren es im ersten Wahlgang 45 Prozent (2904 Stimmen), so waren es am Sonntag nur noch 35,8 Prozent. Die Ersatzwahlen fanden statt, weil Vanessa Kleeb (GLP) und Vizeammann Hanspeter Zaugg (parteilos) aus dem Gremium ausgeschieden sind. Für die zwei freien Gemeinderatssitze im 5606-Einwohner- Dorf hatten sich im ersten Wahlgang insgesamt sechs Personen beworben. Darunter die parteilosen David Jäggi und Walter Strickler, die nun nicht mehr angetreten sind. Der bisherige Gemeinderat Andreas Mahler (GLP) wurde im ersten Wahlgang zum Vizeammann gewählt.

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