Am 7. Mai 1892 wurde die Aquilana als Selbsthilfeorganisation und Betriebskrankenkasse der BBC-Arbeiter gegründet. Heute ist die Aquilana ein modernes und selbstständiges Versicherungsunternehmen mit 39 Mitarbeitenden und rund 43 000 versicherten Personen. An der 124. ordentlichen Generalversammlung im Tägi in Wettingen präsentierte Finanzchef Werner Stoller einen erfreulichen Jahresbericht 2016. Höhere Prämieneinnahmen, erfreuliche Rendite der Finanzanlagen sowie schwächer gestiegene Kosten sorgen für ein finanzielles und komfortables Polster für die Zukunft. Die Reservequote ist mit 26,1 Prozent weit über der gesetzlich vorgeschriebenen Limite, während die KVG-Solvenzquote bei beachtlichen 177 Prozent liegt.

«Mit einem sehr kostenbewussten operativen Betrieb ist unser Unternehmen kerngesund», zeigte sich Stoller erfreut. Auch für das laufende Jahr wird wiederum ein positives Ergebnis erwartet. Im Rahmen der Gesamterneuerungswahlen wurden die fünf bisherigen Verwaltungsräte Josef Schuler, Hans Rudolf Matter, Reto B. Müller und Mark Schönenberger sowie Verwaltungsrats-Präsident Dieter Boesch für eine weitere Amtsperiode bis 2021 einstimmig bestätigt. Nach 27 Dienstjahren wurde Franz X. Marty aus Killwangen und nach 25 Dienstjahren Walter Menzi aus Jona mit je einem Geschenk sowie einem Blumenstrauss gebührend verabschiedet.

Einstimmig neu in den Verwaltungsrat gewählt wurden der 52-jährige Philippe Scheuzger aus Baden sowie die 44-jährige Karina Candrian aus Uitikon-Waldegg. «Mit Karina Candrian verfügt der Verwaltungsrat wieder über eine weibliche Person in seinen Reihen», stellte Dieter Boesch klar. Nach einer ruhigen und speditiven Generalversammlung wurde die Geburtstagsfeier mit einem Unterhaltungsteil abgerundet.