Public Viewing Baden
Auch Ex-Miss-Schweiz zitterte mit: Kein Nati-Geschenk zu Anita Buris 40. Geburtstag

Hunderte schauten sich das Schweiz-Spiel in den Public-Viewings in der Region Baden an – auch die Ex-Miss-Schweiz Anita Buri.

Martin Rupf
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Public Viewing Region Baden
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Public Viewing Region Baden Alles Anfeuern im «HodgsonCorner» in Baden half nichts: Die anfängliche Vorfreude auf das Spiel kippte irgendwann in Ernüchterung und schliesslich in bodenlose Enttäuschung.
Public Viewing Region Baden Die «Insel-Arena» in Wettingen war einmal mehr sehr gut besucht. War die Stimmung zu Beginn noch ausgelassen und fröhlich, machten sich nach dem Schlusspfiff Ernüchterung, Enttäuschung und am Ende viel, viel Frust breit.
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Sandra Ardizzone

Alle Fluchwörter und Kraftausdrücke an dieser Stelle wiederzugeben, die heute nach dem Schlusspfiff Schweiz gegen Schweden in den beiden Public Viewings «HodgsonCorner» (Baden) und «Insel-Arena» (Wettingen) fielen, würde erstens den Rahmen sprengen und zweitens sicher die Grenzen des guten Geschmacks sprengen. Fakt ist: Die Enttäuschung nach der kläglichen 0:1-Niederlage gegen die limitierten Nordländer war bei den Schweizer Fans grenzenlos.

Für Anita Buri, die 1999 zur Miss Schweiz gekrönt wurde, war die Enttäuschung besonders gross. Sie hatte sich den Sieg zu ihrem heutigen Geburtstag 40. Geburtstag gewünscht. Doch ihr erging es wie den anderen Fussball-Fans im Public-Viewing.

Anita Buri, Baden «Ich hätte mir zu meinem heutigen 40. Geburtstag so sehr einen Sieg der Schweizer Nati gewünscht. Aber es hat im Achtelfinal einmal mehr nicht sein sollen. Ganz bittere Niederlage für die Schweiz.»
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Frederic Härri, Wettingen «Ich habe noch nie eine so bittere Niederlage der Nati erlebt. Was für ein unnötiges Tor der Schweden. Die Niederlage ist völlig unverdient. Aber: Die Schweiz hat den Charaktertest nicht bestanden.»
Anna-Karin Ryan, Ehrendingen «Schweden hat nicht gut gespielt, das muss man klar sagen. Doch morgen fragt keiner mehr danach, wie das Spiel gelaufen ist. Ich bin einfach nur glücklich, dass wir die nächste Runde erreicht haben. Bin jetzt gespannt auf unseren nächsten Gegner.»
Alain Vionnet, Baden «Was für eine Enttäuschung. Ich habe bis zum Schluss an den Ausgleich geglaubt. Das Tor der Schweden war völlig unnötig und auch entgegen dem Spielverlauf. Aus, Ende, vorbei – ganz bitter!»
Michael Frei, Ennetbaden «Schweden hat überhaupt nichts fürs Spiel gemacht. Was für eine Enttäuschung für die Schweiz. Die Niederlage ist ganz bitter, geht aber aufgrund der gezeigten Leistung leider in Ordnung.»

Anita Buri, Baden «Ich hätte mir zu meinem heutigen 40. Geburtstag so sehr einen Sieg der Schweizer Nati gewünscht. Aber es hat im Achtelfinal einmal mehr nicht sein sollen. Ganz bittere Niederlage für die Schweiz.»

Martin Rupf

Vergeblich hatten sie in den zwei Stunden zuvor auf einen Schweizer Sieg respektive einen glücklichen Ausgleichstreffer gehofft. Dabei wäre alles angerichtet gewesen für ein schönes Fussballfest. War das Fan-Aufkommen bei Spielanpfiff um 16 Uhr noch überschaubar, füllten sich die Reihen dann nach und nach. Spätestens zur 2. Halbzeit war jeder Platz besetzt.
Und dies nicht nur von Schweizer Fans. So fand sich im «HodgsonCorner» auch eine Schwedische Familie ein.

Mit ihren gelben Shirts stachen sie aus der (roten) Masse hervor. Die Schweizer Fans kamen zu Beginn der 2. Halbzeit hörbar, wenn auch nur langsam in Fahrt. Es schien so, als würde die Nati langsam das Zepter in die Hand nehmen. Umso stiller war es nach dem glücklichen 1:0 durch Emil Forsberg. Kopfschütteln da, Hände verrühren dort. Während sich die optimistischen Fans mit Durchhalteparolen bemerkbar machten, malten sich die pessimistischen Fans schon die Zeitungsschlagzeilen von heute Mittwoch vor. Leider sollten Letztere Recht behalten. Ein Fussballnachmittag zum Vergessen!

«Die Entschlossenheit hat gefehlt»: