Der Regierungsrat hält den Standort Heitersberg, aufgrund von Windmessungen, zwar grundsätzlich als geeignet für den Bau einer Windkraftanlage. Da der geplante Bau der Mittelland Windenergie GmbH aber in einer Landschaftsschutzzone und somit einer Landschaft von kantonaler Bedeutung liegt, fällt die Erteilung einer Ausnahmebewilligung nicht in Betracht.

Beschwerde vom Regierungsrat abgelehnt

Die Mittelland Windenergie GmbH möchte in Remetschwil, auf dem Heitersberg, das grösste Windkraftwerk im Kanton Aargau bauen. Nach dem Nein der Gemeinde und des Kantons reichten die Initianten Beschwerde bei der Gesamtregierung ein. Der Regierungsrat des Kantons Aargau hat nun die Beschwerde abgelehnt.

Im Rahmen eines regionalen Sachplans oder eines kantonalen oder kommunalen Nutzungsplans könnte die Landschaftsschutzzone aber angepasst und damit die Errichtung einer Windenergieanlage zugelassen werden, teilt der Regierungsrat am Mittwoch in einem Communiqué mit.

Konzept zur Nutzung von Windkraft

Auch dem Regierungsrat ist nicht entgangen, dass alternative Energien immer wichtiger werden. Der Kanton stellt sich der Herausforderungen, mit alternativen Energien die bisherige Energieproduktion nicht nur zu ergänzen, sondern die Stromproduktion und -verbrauch auf die Zeit nach dem Wegfall der heutigen Atomkraftwerke anzupassen.

Insbesondere der räumlichen Planung der Energieproduktionsanalgen im Kanton sie ein hohes Gewicht beizumessen, wie der Regierungsrat mitteilt. Die Planung müsse nicht nur auf lokaler sondern auch auf kantonaler Ebene stattfinden. Zu diesem Zweck wird das Departement Bau, Verkehr und Umwelt des Kantons Aargau der Regierung ein Konzept zur Nutzung der Windkraft im Kanton Aargau unterbreiten.