Baden
Auf dem Pfaffechappe-Schulgelände sind Alu-Dosen künftig verboten

Das Schulhaus Pfaffechappe in Baden will mit einem Dosenverbot dem Energy-Drink-Konsum und dem Abfall-Problem auf dem Schulgelände Herr werden. Die Schulleitung erhofft sich dadurch eine erhöhte Leistungsbereitschaft der Schüler.

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Aludosen sind künftig nicht mehr erlaubt an der Pfaffechappe in Baden (Symbolbild)

Aludosen sind künftig nicht mehr erlaubt an der Pfaffechappe in Baden (Symbolbild)

Keystone

Die Diskussion, ob die Schule die Schüler bilden oder erziehen soll, geht in Baden in eine weitere Runde. Vor nicht allzu langer Zeit kamen die Schüler noch mit einem Z'morge im Magen zur Schule. Heute greifen immer mehr Schüler anstelle eines Frühstücks zu Energy-Drinks. Auf den leeren Magen wirken diese Wunder: Die Schüler sitzen aufgedreht und nervös in den Schulbänken.

Zuerst aufgedreht, dann apathisch

Doch die Leistungsbereitschaft nehme schnell ab, bis die Schüler schliesslich Apathisch würden und Mühe hätten, sich zu konzentrieren, erklärt Stefan Mies, Schulleiter der Pfaffechappe gegenüber dem Schweizer Radio DRS. Letzten Endes sinke die Leistungsbereitschaft der Schüler mit dem Konsum solcher Energy-Drinks.

Auch das Abfall-Problem wurde gelöst

Um dieser Entwicklung Einhalt zu gebieten, gilt nach den Herbstferien im Schulhaus Pfaffechappe ein Aludosenverbot. Doch wird damit auch gleich noch das Abfall-Problem gelöst. Der Weg auf das Schulgelände sei in den letzten Jahren immer mehr mit Dosen verschmutzt gewesen, so Mies. Wiederholte Appellationen an die Schüler hätten nichts genutzt, sodass dieser Schritt nun notwendig wurde. (dme)