Hilfswerke

Auf der Jagd nach Altkleidern

In Spreitenbach wurden fünf neue Texaid-Container aufgestellt.

Jederzeit seine ausgemusterten Kleider und Schuhe sinnvoll entsorgen – das ermöglicht Texaid mit über 3600 Containern in der Schweiz. In Spreitenbach wurden 5 dieser Container aufgestellt: an der Bründlistrasse, Groppenackerstrasse, Rotzenbühlstrasse, Poststrasse und im Werkhof Zentrumsstrasse.

Ein eigenes Sortierwerk

Gut erhaltene, saubere Kleider, Schuhe und Haushalttextilien sind kein Abfall. In sozial schwachen Ländern sind Menschen auf diese Alttextilien angewiesen. Aber auch, was nicht mehr getragen werden kann, weil defekt oder fleckig, gehört nicht in den Abfall. Textilien sind wertvolle Rohstoffe, die rezykliert neues Leben erhalten.

Damit die Altkleider auch tatsächlich ihre sinnvollste Weiterverwendung erhalten, müssen sie sortiert werden. Als einzige Sammelorganisation besitzt Texaid ein eigenes Sortierwerk. In Schattdorf UR sorgen 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dafür, dass jedes Kleidungsstück seiner optimalen Weiterverwendung zugeführt wird. Gut 55% der Sammelware können weiterhin getragen werden, etwa 20% werden in ausländischen Rezyklierwerken neu aufbereitet, 15% sind defekte Baumwollkleider, die zu Industrieputzlappen geschnitten werden.

25 Millionen in 10 Jahren

An Texaid sind zur Hälfte die sechs Hilfswerke Schweizerisches Rotes Kreuz, Caritas Schweiz, Winterhilfe Schweiz, Schweizer Kolpingwerk, Schweizerisches Arbeiterhilfswerk und das Hilfswerk der evangelischen Kirchen Schweiz (Heks) beteiligt. Sie und ihre so genannten Basisgruppen – regionale Samaritervereine und Kolpingfamilien – erhalten den Grossteil des erwirtschafteten Nettoerlöses. In den letzten 10 Jahren waren dies über 25 Millionen Franken, die für humanitäre Zwecke in der Schweiz eingesetzt wurden. (AZ/M)

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