Baden

Auf der Spur von Manuels Mörder

Das Theaterstück «Manuel» ist eine spannende und witzige Krimikomödie.

Das Theaterstück «Manuel» ist eine spannende und witzige Krimikomödie.

Einer der Hotelbesucher ist der Mörder von Manuel. Doch wer ist es nur? Am Freitagabend wird das Rätsel gelöst: Die Badener Theatergruppe Thekalaila zeigt im Schulhaus Kappelerhof ihr neues Stück, die Krimikomödie «Manuel».

Es ist nicht das schönste Hotel: Es ist altmodisch, abgelegen und düster. Zudem funktioniert die Heizung nicht. Die Hotelgäste sitzen frierend in der Stube, es ist unangenehm. Dann, plötzlich, hören sie einen lauten Schrei. Alle rennen sofort hinaus in den Garten. Dort finden sie die Leiche von Manuel.

Zwar kannte ihn jeder der Hotelbesucher, gemocht hatte ihn aber keiner. Es scheint, als hätten die Gäste etwas zu verbergen. Einer von ihnen ist der Mörder. Doch wer ist es nur?

So schauderhaft es klingt: Zum Glück ist es nur ein Theater. Die Badener Theatergruppe Thekalaila zeigt im Schulhaus Kappelerhof die Krimikomödie «Manuel» von Autorin Claudia Gysel. Neun Schauspieler stehen dafür auf der Bühne.

Theater seit 29 Jahren

Wie immer um diese Jahreszeit bringt die Theatergruppe ein neues Stück auf die Bühne. «Dieses Jahr treten wir zum 29. Mal auf», sagt die Regisseurin Daniela Voegele, die zum fünften Mal die Regie führt. «Wir freuen uns sehr darauf, nächstes Jahr unser 30-Jahr-Jubiläum zu feiern.» Im Jahr 2013 musste Voegele aus persönlichen Gründen eine Pause einlegen.

Ein Hotel, eine Handvoll Gäste, eine Leiche: Ausschnitte aus dem Stück «Manuel» der Badener Theatergruppe Thekalaila.

Ein Hotel, eine Handvoll Gäste, eine Leiche: Ausschnitte aus dem Stück «Manuel» der Badener Theatergruppe Thekalaila.

Eine Ersatzregisseurin konnte damals nicht gefunden werden, so musste das Theaterteam für ein Jahr pausieren. Seit letztem Jahr steht die Theatergruppe aber wieder mit voller Motivation auf der Bühne. Morgen Abend führen sie die Krimikomödie «Manuel» in der Aula Schulhaus Kappelerhof auf.

«Schon vor den Planungen und Proben habe ich mir zu Hause in etwa vorgestellt, wie das Stück ablaufen soll», sagt Voegele. Im Oktober startet das Team jeweils mit den Vorbereitungen und ab November wird geprobt. Die Schauspieler haben die Möglichkeit, selbst ein wenig Handlung in das Stück hinein zu bringen. «Wenn ein Schauspieler etwas sagen muss, was für ihn komisch klingt oder ihm nicht passt, wird die Textzeile umgeschrieben», sagt die Regisseurin.

Da die Bühne nicht so gross ist wie im Skript, muss das Team manchmal auch improvisieren. Beim Zuschauen merkt man schnell, dass sich die Schauspieler auf der Bühne sehr wohl fühlen.

Auch in Zukunft will die Theatergruppe Thekalaila auf der Bühne stehen: «Wenn uns nichts in den Weg kommt, werden wir bestimmt auch nächstes Jahr ein Theater auf die Beine stellen. Da bin ich überzeugt», sagt Daniela Voegele.

Aufführungsdaten von «Manuel»: 6./7./14./20./21.3., 20 Uhr, Aula Schulhaus Kappelerhof.

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