So wurde die Tellszene um Gessler und den Schuss auf den Apfel vom Kopf des Sohnemanns parodiert, die Jugi Knaben schwingten um die Wette und die Turner schmissen sich Lederhose und Festtracht und tanzen eine eigenwillige Version des Volkstanzes.

Mit Freude am Turnen und viel Humor waren von den rund 380 Gästen wohl alle unterhalten. Und auch wenn an der Premiere am Samstag nicht jeder Sprung präzise auf der Matte landete: hier geht es eben um den Spass an der Sache und um die Geselligkeit und nicht um Leistung.

Alle Generationen auf der Bühne

16 Nummern studierte die Turnerfamilie seit August ein, die wirklich so etwas wie eine grosse Familie ist: Von den Kleinsten im Elki - dem Elternkinder Turnen - bis zu den älteren Landsgenossen in der Männerriege; der Zusammenhalt der rund 150 aktiven Mitglieder ist gross. «Wir dürfen, denke ich, schon Stolz sein, so etwas zusammen erarbeitet zu haben. Das gibt einen starken Zusammenhalt», erklärt Toni Hochstrasser von der Männerriege und OK.

«Und ein gelungener Turnerabend gibt Bestätigung für das viele Üben und Freude weiterzumachen und sich weiterhin so einzusetzen», ergänzt ihn Pius Pasi. Nach der Vorstellung am Sonntag gab es für die ganze Turnerfamilie ein Abendessen im Festkeller - das ist doch Zusammenhalt.

Ein so grosses aktives Mitwirken in den Turnvereinen können wohl nicht viele Gemeinden vorweisen. Und auch wenn nicht alle mitmachen, so hat doch fast jede Familie im Dorf Kontakt damit und ist durch einen Enkel, Bruder oder Cousin integriert. Drei Viertel der Zuschauer kommen schon auf den «Znacht» und das spricht für sich. Die Turnshow gibt den Leuten im Dorf einen Treffpunkt.

Toni Hochstrasser meint mit einem Schmunzeln, dass sei auch auf die gute Küche der Männerriegler zu führen. Nch der Show war noch lange nicht fertig lustig. Weiter ging es mit musikalischer Unterhaltung bis in die frühen Morgenstunden und vielerlei Genüssen in der Schwi(t)zbar und der Kaffeestube.

Nächste Vorstellung: 25. Januar,20.15 Uhr, Turnhalle Lägernbreite.