In einem moderierten Gespräch kommentieren eine Historikerin und eine Zeitzeugin die eindrücklichen Schweizer Zeitdokumente. In den 1960er-Jahren zieht der Fernseher in die Schweizer Haushalte ein. In den Wohnzimmern flimmern Bilder über den Bildschirm, die unsere Erinnerungskultur an die nahe Vergangenheit bis heute prägen.

Das Historische Museum Baden zeigt Filmausschnitte rund um die Rolle der Frau zwischen 1958 und 1971. Die Veranstaltung besteht aus den drei Filmblöcken «Die 1968er», «Beruf und Arbeit» und «Recht und Politik», die von der Zeitzeugin Ewa Jonsson Frey und der Historikern Erika Hebeisen diskutiert werden. Zu sehen gibt es zum Beispiel Szenen aus dem legendären Hippie-Treffen «Love-in» auf der Zürcher Allmend, Bilder von den Globuskrawallen oder vom «Marsch auf Bern» von 1969 und der Annahme des Frauenstimmrechts 1971. Der Verein Memoriav setzt sich für die Erhaltung des audiovisuellen Kulturgutes ein und macht es im Veranstaltungsformat «Erlebte Schweiz» für das heutige Publikum wieder lebendig.(az)

Historischer Filmabend «Frauenbilder-Frauenrechte», 17. Januar 2019, 18.30 Uhr. Historisches Museum Baden. Historikerin Erika Hebeisen und Zeitzeugin Ewa Jonsson Frey kommentieren historisches Filmmaterial. Moderation: Historiker Claudio Miozzari.