Die Grossratskommission hat die Richtplananpassung in Obersiggenthal nur teilweise genehmigt. Im Rahmen einer Gesamtrevision der kommunalen Nutzungsplanung soll das Siedlungsgebiet der Gemeinde Obersiggenthal um insgesamt 3,34 Hektaren vergrössert werden, dafür werden 3,11 Hektaren Fruchtfolgeflächen beansprucht.

In der Kommission Umwelt, Bau, Verkehr, Energie und Raumordnung (UBV) habe weitgehend Einigkeit darüber geherrscht, dass eine Vergrösserung des Siedlungsgebiets raumplanerisch sinnvoll sei, heisst es in einem Communiqué. Bedauert worden sei aber der Verlust an Fruchtfolgeflächen. Die Kommission UBV hat die Einzonung des Gebiets «Loo» mit 5 zu 4 Stimmen bei 3 Enthaltungen abgelehnt. Die Einzonung des Gebiets «Ried/Kirchweg» nahm sie mit 8 zu 2 Stimmen bei 2 Enthaltungen an, die übrigen Einzonungen genehmigte sie einstimmig. Der so bereinigten Richtplananpassung stimmte die Kommission UBV mit 11 zu 0 Stimmen bei 1 Enthaltung zu. (AZ)