Raser
Ausserorts mit 146 km/h unterwegs: 20-jähriger Raser muss seinen Subaru abgeben

Bei einer Geschwindigkeitskontrolle erfasste die Kantonspolizei ausserorts in Untersiggenthal einen Subaru-Fahrer mit 146 km/h. Er musste den Führerausweis auf der Stelle abgeben. Und: Der 20-jährige Raser wird sein Auto nie wieder sehen.

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20-jähriger Subaru-Fahrer verwechselte in Untersiggenthal die Strasse mit einer Rennstrecke. (Symbolbild)

20-jähriger Subaru-Fahrer verwechselte in Untersiggenthal die Strasse mit einer Rennstrecke. (Symbolbild)

Keystone

Mit dem Lasermessgerät führte die Kantonspolizei Aargau am Mittwochnachmittag auf der Landstrasse zwischen Untersiggenthal und Siggenthal-Station eine Geschwindigkeitskontrolle durch. Auf dieser Ausserortsstrecke gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h.

Das wollte ein 20-jähriger Fahrer offenbar kurz nach 15 Uhr nicht wahrhaben: So erfasste ein Polizist mit dem Messgerät einen Subaru, der mit hoher Geschwindigkeit in Richtung Untersiggenthal fuhr. Die Messung ergab eine Geschwindigkeit von 146 km/h.

Neues Strassenverkehrsgesetz / Kantonspolizei Aargau

146 km/h entspricht nach Abzug der Toleranz einer strafbaren
Geschwindigkeitsüberschreitung von 62 km/h. Damit kommt Artikel 90, Absatz 3 des Strassenverkehrsgesetzes (SVG) zur Anwendung, der seit 1. Januar 2013 in Kraft ist.

Die Kantonspolizei Aargau hält in einer Mitteilung fest, dass bei den Geschwindigkeitskontrollen mit dem Lasermessgerät der Fokus ausschliesslich auf jene Fahrzeuglenker gerichtet ist, deren Geschwindigkeitsüberschreitung einem solch groben Verkehrsdelikt entspricht. Liegt die Überschreitung bei über 35 km/h, nimmt die Kantonspolizei den Führerausweis auf der Stelle ab. Ausländischen Fahrern wird der ausländische Führerausweis aberkannt, was einem Fahrverbot für die Schweiz gleichkommt.

Die Kantonspolizei Aargau besitzt ein einziges Lasermessgerät des österreichischen herstellers Riegl. (az/pd)

Die Kantonspolizei stoppte wenig später das Auto. Beim Lenker handelte es sich um einen 20-jährigen Schweizer aus dem Kanton Zürich.

Aufgrund der massiv überhöhten Geschwindigkeit verständigte die Kantonspolizei die Staatsanwaltschaft. Diese eröffnete eine Strafuntersuchung und liess das Auto sicherstellen. Die Kantonspolizei nahm dem Junglenker den Führerausweis umgehend zu Handen des Strassenverkehrsamtes ab.

Ihr Auto behalten, doch den Führerausweis ebenfalls abgeben mussten zwei weitere Autofahrer. So mass die Kantonspolizei bei der gleichen Kontrolle noch einen Italiener mit 129 km/h und einen Portugiesen mit 116 km/h.

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