Baden
Badekunst im alten Gasthof zum Raben: Die Ausstellung «the touch of the things» geht in die zweite Runde

Vom 11. Oktober bis zum 16. Dezember findet der zweite Ausstellungsteil des Vereins «Bagni Popolari» statt. Freuen darf man sich neben der Kunst zum erleben auch wieder auf das Baden.

Zara Zatti
Drucken
Teilen
Die Ausstellungs-Kuratorinnen Manuela Luterbacher (l.) und Kathrin Doppler bei der Eröffnung des ersten Teils von «the touch of the things»

Die Ausstellungs-Kuratorinnen Manuela Luterbacher (l.) und Kathrin Doppler bei der Eröffnung des ersten Teils von «the touch of the things»

Lea Huser

Im ehemaligen Badegasthof zum Raben kehrt wieder Leben ein. Vom 16. Oktober bis zum 11. Dezemeber findet dort der zweite Teil der Ausstellung «the touch of the things» statt, die vom Verein «Bagni Popolari» veranstaltet wird. In den Kellergeschossen des «Raben» stellen 24 Künstlerinnen und Künstler ihre Arbeiten aus. Diese wurden speziell für den Ort entwickelt und widmen sich den Themen Berührung, Vereinzelung und Intimität. Zu sehen, hören, riechen und fühlen gibt es unter anderem Audio-Installationen, Videos, Fotografien, Unterwasser-Gesänge, verschiedene Performances und natürlich das Thermalwasser.

Buntes Bällebad und ein Eis aus Thermalwasser

«Mit «the touch of things» möchte der Verein Bagni Popolari die Einheit von Thermalbaden und Kultur der Bevölkerung zugänglich und erlebbar machen», schreiben die Veranstalterinnen in einer Mitteilung. Die gezeigten Kunstobjekte wurden von «Bagni Popolari» in Kooperation mit dem Veranstaltungs-Kollektiv «Perform Perform» ausgewählt. Erinnert man sich an den ersten Teil der Ausstellung, darf man sich wieder auf viel Kreativität und Kunst zum anfassen freuen. So gab es letztes Mal etwa ein buntes Bällebad, in dem man bis zum Hals versinken konnte, oder das «Wellness am Stil», ein Eis aus Badener Thermalwasser.

Anders als noch im Frühling können die Besucher neben der Kunst auch wieder das Thermalwasser zum Baden geniessen. So stehen Becken in verschiedenen Grössen bereit. Beim ersten Teil der Ausstellung war dies wegen den Coronaauflagen nicht möglich. Das Baden ist dabei kostenlos, vorhanden sind auch Duschen und Garderoben.

Mit dem Kunstfestival «Flow» wurden die ehemaligen Bäder schon einmal künstlerisch inszeniert. Auch «the touch of the things» thematisiert die Auseinandersetzung mit Körperbildern und Gesellschaft, und befasst sich mit der Entwicklung der Badekultur im Laufe der Zeit.

Aktuelle Nachrichten