Badenfahrt
Baden baut auf: Die Bäderstadt verwandelt ihr Gesicht rasant

Die Aufbauarbeiten für die Badenfahrt laufen auf Hochtouren. In der ganzen Stadt riecht es nach frischem Holz und man hört die Handwerker arbeiten. Ein Spaziergang durch das Festgebiet elf Tage vor der Eröffnung lässt die Vorfreude in die Höhe schnellen.

Anja Ringele, Frederic Härri und Andreas Fahrländer
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Aufbauarbeiten für die Badenfahrt
30 Bilder
Hoch über der Limmat ragen die Holzbauten des OKs über den Rand der Hochbrücke.
Die Aussicht auf die Badener Altstadt ist prächtig.
Rien ne va plus auf der Hochbrücke: Seit dieser Woche ist sie für den Individualverkehr in beide Richtungen gesperrt.
Nur noch Busse und Velos dürfen bis zum Ende der Badenfahrt über die Hochbrücke fahren.
Die Zimmerei Meier aus Endingen baut den 111 Meter langen Pavillon des OKs auf der Brücke auf. Entworfen haben ihn die 2x2 Architekten aus Lenzburg von OK-Mitglied Peter Heusler.
Freie Sicht auf Wettingen: Die Hochbrücke wird zum Fussgängerparadies.
Neben der Sebastianskapelle auf dem Kirchplatz steht die Sandsibar der Cordulazunft.
Die Sandsibar hat schon Aufrichte gefeiert: Auf dem Kirchplatz soll bald ein Hauch von Afrika wehen.
Hinter der Stadtkirche stehen die Buden bereit.
Auf dem hinteren Kirchplatz liegt eines von vier zentralen Getränkelagern der Müllerbräu.
Die Raketenstation Universall der Gemeinde Ehrendingen ragt am Schlossbergplatz in die Höhe.
Von der obersten Plattform aus kann man auf 31 Metern Höhe die Aussicht über die Stadt geniessen.
Auf dem unteren Bahnhofplatz wächst die Blues- und Jazzbühne empor.
Statt dem Springbrunnen auf dem Bahnhofplatz sprudeln bald die Drinks im Bistro de la Presse.
Der Theaterplatz ist noch unverbaut, das Baumaterial steht bereit.
Im Graben entsteht die Beiz der Schrottbuebe.
Hier riecht es wie in der ganzen Stadt nach frisch verarbeitetem Holz.
Im Kurpark steht schon die Tribüne für das grosse Festspiel Universus. Nächste Woche beginnen hier die Generalproben unter der Regie von Philipp Boë.
Am Limmatufer neben dem Landvogteischloss entsteht das Piccolo Paradiso des Vereins Paradogma.
Die steilste Beiz der Badenfahrt: Am Hang neben der Hochbrücke rechts der Limmat baut der Verein Leviathan.
Das Terrassenhaus, das hier entsteht, bietet einen ganz anderen Blick auf die Stadt Baden.
Im Stohlergut proben die Chropfchrötte aus Wettingen schon auf ihrer Schrottboden-Alp.
Garantiert ohne Fipronil: Eine Wand aus Eierschachteln auf der Schrottboden-Alp.
Schrott, wohin das Auge schaut.
Polygon und Fantoche: Am Hang über dem Tränenbrünneli entstehen gleich mehrere Beizen und Bühnen.
Die Gerüstbauer der Firma Nüssli waren kreativ und haben hier kurzerhand in den Goldfischteich hinein gebaut.
153 Stufen von der Limmat bis zum Kurpark: Eine provisorische Treppe bietet während der Badenfahrt eine Alternative zum überfüllten Limmatlift.
Auch von hier hat man eine prächtige Aussicht über die Stadt.
Im Kafi Royal und bei der Alternativen Bühne beim Tränenbrünneli werden an der Badenfahrt Flüchtlinge und Asylsuchende mitarbeiten.

Aufbauarbeiten für die Badenfahrt

Badener Tagblatt

Schlendert man in diesen Tagen durch die Gassen und über die Plätze von Baden, hört man überall Hämmern und Sägen. Vereinsmitglieder, Bauunternehmen und andere Helfer bauen Beizen und Bühnen für das anstehende Fest auf.

Die künstlerische Leiterin der Badenfahrt, Eliane Zgraggen, sagt zu den Aufbauarbeiten des OKs auf der Hochbrücke und dem Bahnhofplatz: "Alles läuft nach Plan, wir haben keine Probleme und sind gut in der Zeit." In der Bildergalerie sehen Sie die schönsten Impressionen der Aufbauarbeiten für die Badenfahrt.