Badenfahrt
Baden baut auf: Die Festgebiete «Alt» und «Neu»

Am Freitag beginnt die Badenfahrt. Die Beizenbetreiber hämmern, malen und leimen in den letzten Zügen. Impressionen vom Schlussspurt finden Sie in der Bildergalerie.

Stefanie Garcia Lainez und Frederic Härri
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SchreBARgarten: ein Garten mit Blumen und Frauenpower Alexandra Wiegand, Regina Berger und Barbara Peterhans (von links) haben gerade den letzten Buchstaben über dem Eingang ihres «SchreBARgartens» montiert.
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SchreBARgarten Zusammen mit Annette Behringer bilden sie wohl den kleinste Verein an der Badenfahrt. Besonders stolz sind sie auf ihre Liegestühle, die man in ihrer Oase hinter der Stadtkirche für eine halbe Stunde mieten kann.
Sandsibar: ein Hauch von Afrika auf dem Kirchplatz Die «Sandsibar» der Zunft zur Sankt Cordula setzt auf afrikanisches Flair. «Wir hatten den Vorteil, dass wir mit dem Bau sehr früh anfangen konnten», sagt Martin Vetterli. Dennoch habe es viel Improvisationstalent und geduldige Helfer gebraucht, um die Beiz rechtzeitig fertigzustellen. Man freue sich nun auf den Ausnahmezustand an der Badenfahrt.
«ChriesiStei»: ein Ort zum Abschalten und Geniessen Im Innern der Beiz «ChriesiStei» auf dem Bahnhofplatz wird noch fleissig gesägt.
«ChriesiStei» «Dass unsere Beiz nicht so gross ist wie andere, halte ich unterdessen für einen Pluspunkt», sagt Nicole Lüthy vom Turnverein Vom Stein, der die Beiz gemeinsam mit der Brennerei Humbel betreibt.
«ChriesiStei» «Bei uns können die Festbesucher entschleunigen und etwas abschalten», sagt Lüthy.
«ChriesiStei» Der «ChriesiStei» von Innen.
Baden baut auf: Die Festgebiete «Alt» und «Neu»
Fassbar Bis auf ein paar blaue Flecken sei der Aufbau nach Plan verlaufen und das Fieber bis zur Eröffnung steige mit jeder Minute.
Zum Schwarzen Schimmel: eine Beiz für Büezer und Gourmets Improvisation war bei der Spanischbrödlizunft gefragt: Vor zwei Wochen erfuhr die Zunft, dass sie eine Ecke ihrer Beiz «Zum Schwarzen Schimmel» kürzer bauen müssen, um Platz für die Feuerwehr zu schaffen. «Das war etwas kurzfristig, aber wir haben Verständnis dafür», sagt Zünfter Marc Peterhans.
Zum Schwarzen Schimmel Kulinarisch gibt es hier von einfachen Cervelats bis zur exquisiten Gänseleber für jeden Geschmack etwas.
Ein Ort der Tradition und der Moderne Noch etwas im Aufbau-Stress sind die beiden Dorfvereine Rütihof und Dättwil, die mit ihrer Beiz «StrohWerk» zum ersten Mal gemeinsam an der Badenfahrt sind. «Die Strohballen stehen für das Bauerndorf Rütihof, das industrielle Design für Dättwil», sagt Hanspeter Wirz. Die Beiz ist übrigens für Rollstuhlfahrer zugänglich, und ein Lift führt in den oberen Stock.
Der "Count Town" auf dem Bahnhofplatz.
Der "Count Town" auf dem Bahnhofplatz.

SchreBARgarten: ein Garten mit Blumen und Frauenpower Alexandra Wiegand, Regina Berger und Barbara Peterhans (von links) haben gerade den letzten Buchstaben über dem Eingang ihres «SchreBARgartens» montiert.

az/Stefanie Garcia Lainez/Frederic Härri

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