Baden
Ein Glücksrad für die Seele und ein Testcenter am Eingang: Das Soulfood Festival lockte die Menschen auf den Trafoplatz

Das Soulfood Festival in Baden hielt auch in diesem Jahr Überraschendes bereit. Die Organisatoren profitierten vom schönen Wetter.

Cristina Wenzinger
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Dem heissen Wetter sei Dank: Auf dem Trafoplatz wurde fleissig getrunken und gegessen.

Dem heissen Wetter sei Dank: Auf dem Trafoplatz wurde fleissig getrunken und gegessen.

Cristina Wenzinger

Die Ferien sind vorbei, das Wetter stimmte. Für das fünfte Soulfood Festival haben sich die Veranstalter wahrlich das richtige Wochenende ausgesucht. Die Sonne lockte Familien und Freunde am Samstagnachmittag in Richtung Trafoplatz auf der Suche nach gutem Essen und Unterhaltung.

Wer wollte, konnte sich auf dem Trafoplatz testen lassen.

Wer wollte, konnte sich auf dem Trafoplatz testen lassen.

Cristina Wenzinger

Beim ersten Stand am Eingang handelte es sich allerdings nicht um einen der begehrten Streetfood-Stände, sondern um einen Wohnwagen, an dem das Schild «Testcenter» befestigt war. Wer nämlich das Festival besuchen wollte, musste hier ein Zertifikat vorweisen. Aber auch Nichtgeimpfte waren willkommen. Vor dem Eingang stand ein Testcenter, welches einen gratis Schnelltest anbot.

Kurz Stäbchen in die Nase und rund zwanzig Minuten später erhielt man sein Resultat. Diese Massnahme hatte am heissen Samstagnachmittag seine Vorteile: Niemand musste auf dem Festgelände eine Maske tragen. «Bei diesen Temperaturen ist das toll! Macht aber für mich auch Sinn an einem Food-Festival, wo man die ganze Zeit am Essen und Trinken ist», sagte ein Besucher.

Podiumsgespräch zum Thema: «Nachhaltiges Essen – wie?»

Allerlei Verpflegungsstände.

Allerlei Verpflegungsstände.

Cristina Wenzinger

Der Trafoplatz – die Heimat der Streetfood-Area am Soulfood Festival war trotz heissen Temperaturen, oder gerade deswegen gut besucht. Bei rund 31 Grad waren aber besonders die Schattenplätze unter dem Zelt besonders begehrt. Zwischen den Bäumen standen bunte Verpflegungsstände und einzigartige Foodtrucks. Kinder spielten mit Wasserpistolen, es wurde gelacht, gegessen und getrunken.

Mit einem veganen Burger in der Hand unterhielt sich dort ein Paar darüber, wie überrascht sie vom Produkt, dass fast identisch, wenn nicht sogar besser als das fleischige Produkt schmeckt, seien. Nebenan erfreute sich ein jüngerer Mann an einem veganen Schokodrink, den er mit seiner Laktoseintoleranz ohne Angst in vollen Zügen geniessen kann.
Jung und Alt schien sich für das Thema Nachhaltigkeit, Regionalität und gesundes Essen zu interessieren.

Dies zeigte auch das Podiumsgespräch am Samstagnachmittag zum Thema: «Nachhaltiges Essen – wie?» an dem sich Interessierte vor der Bühne sammelten und sich aus dem Gespräch Tipps und Anregungen holten. «Ich wusste gar nicht wie viele Auswirkungen mein Fleischkonsum tatsächlich hat», sagte eine Besucherin.

Hygieneartikel aus Bambus und biologische Weine

Das Glücksrad von Herrn Vegaras zog die Besucher an.

Das Glücksrad von Herrn Vegaras zog die Besucher an.

Cristina Wenzinger

Passend zum Motto bot sich an, den sogenannten «Boomerang Market» entlang zu schlendern. Die 15 Aussteller boten eine grosse Palette an Produkten, darunter Korkacessoires, Hygieneartikel aus Bambus, biologische Weine und verschiedenste Fleischalternativen.

Besonders anziehend für Gross und Klein war hier das Glücksrad an Herr Vegaras Stand. Einmal drehen und vielleicht einen seiner begehrten veganen Schokodrinks gewinnen. «Ich freue mich jetzt schon wieder auf das Festival im nächsten Jahr und hoffe, die anderen Stände machen etwas Vergleichbares», sagte eine junge Frau, nachdem sie genüsslich einen Schluck von ihrem gewonnen Glücksrad-Drink nahm.

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