Baden
Eine Welt für kleine Entdecker: Hier bauen junge Konstrukteure ihr eigenes Solarmobil und sie erfahren, wie sich das Essverhalten verändert hat

Das Kindermuseum in Baden startet nach den Sommerferien gleich mit zwei Höhepunkten. Einem Solarmobil-Rennen und einer Sonderausstellung.

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Aus einem Bausatz können junge Konstrukteure in der Badener Altstadt mit Geschick und Fantasie ihr eigenes Mobil bauen.

Aus einem Bausatz können junge Konstrukteure in der Badener Altstadt mit Geschick und Fantasie ihr eigenes Mobil bauen.

zvg

Schon zum 9. Mal veranstaltet das Schweizer Kindermuseum ein Solarmobil-Rennen für Kinder in der Altstadt von Baden. Erstmals wird das Rennen dabei am kommenden Samstag auf dem Theaterplatz ausgetragen.

Aus einem Bausatz sollen junge Konstrukteure, Knaben und Mädchen, mit Geschick und Fantasie ihr eigenes Mobil bauen. Die Duelle zwischen je zwei Solarmobilen werden auf einer 15 Meter langen Rennstrecke ausgetragen. Wer die Ziellinie zuerst überquert, erhält einen Punkt. Gefahren wird in acht Gruppen mit je sechs Autos. Die Gruppensieger erreichen den Viertelfinal. Prämiert werden die drei schnellsten Autos sowie die schönsten in drei Kategorien. Museumsleiter Daniel Kaysel. sagt:

«Mit dem Projekt leisten wir einen niederschwelligen Beitrag zur Umweltbildung,»

Der Anlass soll Teilnehmende und Besucher gleichermassen für das Thema Solarenergie sensibilisieren. Mädchen und Knaben würden spielerisch viel Neues über die dahinterstehende Technik lernen und einen komplexen Konstruktionsprozess selber anpacken, so Kaysel.

Persönlichkeiten gewähren Einblicke in den kulinarischen Alltag

Die Sonderausstellung «Tischlein, deck dich!» widmet sich dem Thema, wie sich die Bedürfnisse ums Essen gewandelt haben.

Die Sonderausstellung «Tischlein, deck dich!» widmet sich dem Thema, wie sich die Bedürfnisse ums Essen gewandelt haben.

zvg

Eine Woche später eröffnet das Kindermuseum zudem die Sonderausstellung «Tischlein, deck dich!». Vom 28. August bis 31. Dezember 2022 stellt das Haus am Ländliweg ein alltägliches Thema in den historischen Kontext. Welche Bedeutung hatte die Ernährung in früheren Generationen? Wie haben sich Bedürfnisse, Rituale und Gepflogenheiten rund ums Essen gewandelt?

An der Seite der vier Kinderfiguren Albert (*1828), Klara (*1898), Stefan (*1968) und Naima (*2038) begeben sich die Besucherinnen und Besucher auf eine Zeitreise. Ausgestellt sind Kaufläden, Spielküchen, Puppengeschirr sowie Kinderbücher. «Von Bern bis an den Bodensee durften wir in den letzten Wochen spannende Persönlichkeiten rund ums Essen kennen lernen», sagt Daniel Kaysel.

In Filmporträts gewähren sie Einblicke in ihren kulinarischen Alltag: Köchin Evelyne Tanner vom Restaurant Neue Blumenau, Food-Waste-Koch Mirko Burri von Mein Küchenchef, Kochbuchautorin Annemarie Wildeisen, Chef de Rang Ingolf Tschäppe aus dem Restaurant Kronenhalle sowie die Food-Bloggerin Caro Thaler vom Blog foodwerk.ch. (az)

www.kindermuseum.ch

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