Den geänderten Gestaltungsplan hat der Stadtrat laut Bauvorsteher Kurt Wiederkehr bereits abgesegnet. Im Januar wird die Baueingabe erfolgen, im Sommer ist Baubeginn.

Betreiber-Gesellschaft gegründet

Fast zeitgleich mit der Einigung zwischen Beschwerdeführern und Bauherrschaft haben die Trafo Hotel AG und die Stadtcasino Baden AG die Trafo Baden Betriebs-AG gegründet. Sie gehört hälftig den beiden Gesellschaften und ist für den Betrieb zuständig. Direktor ist Roberto Scheuer, der 18 Jahre lang mit Erfolg alle Gastronomiebetriebe der Stadtcasino Baden AG geführt hat. Die Stadtcasino Betriebs-AG wird ihre Tätigkeit künftig auf das Casino beschränken.

«Wir haben miteinander im fairen Umgang eine gute Lösung gefunden», äussert sich Anwohner Peter Vogt, Sprecher der Beschwerdeführer. «Unsere Forderungen sind weitgehend erfüllt worden», erklärt er. Damit spricht er nicht nur die kritisierte und inzwischen nochmals reduzierte Höhe des Neubaus an, sondern auch den Trafo-Platz, der teilweise neu gestaltet werden soll, und den halböffentlichen gedeckten Stadtplatz, der mit der Halle 36 geplant ist.

«Trafo 2» hat lange warten müssen

«Wir sind glücklich über die Lösung und werden zügig vorwärts gehen», erklärt Werner Eglin, Investor und Verwaltungsratspräsident der neuen Gesellschaft. «Nebst der Reduktion um ein Geschoss haben wir auf eine weitere bauliche Mehrhöhe verzichtet», fügt Eglin an.

Künftig wird das Kultur- und Kongresszentrum «Trafo» als Ganzes geführt. Im «Trafo 1» gehören dazu neben Trafokino, Fitnesscenter, Hamam die Trafohalle der Stadt mit Glassaal und die Konferenzräume, die seit 2003 von der Stadtcasino AG Baden samt deren Catering geführt werden. Mit dem «Trafo 2» wird auch ein neues Restaurant entstehen, zudem werden die alten Hallen 36 und 37 für den Kongressbetrieb neu lanciert. Die Halle 38 wird dem Ersatz-Neubau weichen.