Energiestadt
Baden holt zum dritten Mal «Energie-Gold»

Die Stadt Baden bleibt in der Champions League der Energiestädte. Nach 2006 und 2010 holt sie zum dritten Mal den «European Energy Award Gold» - und das trotz hoher Anforderungen.

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Energiestadt mit Gold-Label.

Energiestadt mit Gold-Label.

Das wird den neuen Koordinator Energie bei der Stadt Baden, Simon Solenthaler besonders freuen: Er kann die seit Jahren dauernden Anstrengungen um eine energiefreundliche Stadt in der obersten Liga fortsetzen. Die Stadt Baden ist eben erneut mit dem Energiestadt-Gold-Label ausgezeichnet worden. Die Anforderungen waren einmal mehr sehr hoch, wie die Stadt auch diesmal erfahren musste. Von der maximal möglichen Punktezahl erreichte man dieses Jahr 76 Prozent. Das ist nur knapp mehr als die 75 Prozent, die für das Gold-Label erforderlich sind. Bei der letzten Rezertifizierung im Jahre 2010 erreicht Baden 80 Prozent.

Neue Projekte stehen bevor

Die Ehre des Gold-Labels wird nur Gemeinden und Städten zuteil, die eine nachhaltige verantwortungsvolle und umfassende Energiepolitik betreiben. Dabei werden sämtliche Aspekte, von der Energieversorgung, -verbrauch, über Mobilität bis zur Abfallentsorgung berücksichtigt. In Baden gibt es bereits eine Energiefachstelle. Neu ist bei der Abteilung Entwicklungsplanung ein Energie-Koordinator angesiedelt. Diese unterstützen bei Energiethemen. Die Stadt hat selber vor längerer Zeit Gebäudestandards eingeführt für Sanierungen und Neubauten. Bei der Planung wie bei der täglichen Wartung durch die Hauswarte sei das Bekenntnis zum nachhaltigen Umgang mit Energie verankert, erklärt die Stadt in ihrer Medienmitteilung zum Erhalt des Gold-Labels.

In den kommenden zwei Jahren rücken zwei neue wichtige Projekte in den Fokus der Energiepolitik. Es wird ein Energierichtplan erstellt, der die zukünftige räumliche Koordination der Energieversorgung aufzeigen wird. Ausserdem werden die Leitplanken der Energiepolitik mit dem Energieleitbild 2016 neu ausgerichtet. (-rr-)

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