Baden
Schülerzahl steigt weiter auf 2391 – das ändert sich zum Schulstart

Am Montag starten 900 Schülerinnen und Schüler im neuen Sekundarstufezentrum Burghalde. Änderungen stehen auch im Schulhaus Pfaffechappe, in Dättwil und in Rütihof an.

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Blick in die Tagesschule im Badener Schulhaus Ländli. (Juni 2019)

Blick in die Tagesschule im Badener Schulhaus Ländli. (Juni 2019)



Alex Spichale

Im neuen Schuljahr, das am nächsten Montag beginnt, wächst die Anzahl der Schülerinnen und Schüler der Volksschule Baden von 2357 auf 2391. Die Zahl der Neueintritte in den Kindergarten nimmt ab, wie die Stadt in einer Mitteilung schreibt. Die Zahl der Schülerinnen und Schüler an der Primarschule nimmt dagegen leicht, jene der Sekundarstufe I stark zu.

Die Schülerzahlen an den sechs Badener Schulstandorten der Primarschule verändern sich sehr unterschiedlich. Die Stadt teilt mit:

«Während die Anzahl der Schülerinnen und Schüler in Rütihof kontinuierlich kleiner wird, wachsen die Schulstandorte Dättwil und in der Innenstadt (Schulhaus Tannegg). Auch für die Schule Kappelerhof ist ein Wachstum prognostiziert, dieses Jahr bleibt die Schulgrösse jedoch konstant.»

Auch die Schule Meierhof wächst bei der Zahl der Schülerinnen und Schüler weiter. Sie nutzt schon seit längerem zwei Provisorien.

Die Grösse der Tagesschule Ländli ist auf maximal 120 Kinder begrenzt. Veränderungen stehen aber auch hier vor der Türe. Im Herbst sollen die ersten Sitzungen zur bevorstehenden Sanierung des Schulhauses stattfinden, welche für die Jahre 2023/24 vorgesehen ist.

900 Schülerinnen und Schüler in der Burghalde

Besonders für Baden: Die Schule Burghalde nimmt ihren Betrieb auf. Für das Grossprojekt hatte das Stimmvolk im November 2017 einen Kredit in Höhe von 98,5 Millionen Franken für das neue Sekundarstufenzentrum genehmigt.

Rund 900 Schülerinnen und Schüler der Real-, Sekundar- und Bezirksschule sowie der Integrations- und Berufsfindungsklasse (IBK) und des Regionalen Integrationskurses (RIK) werden erstmals den Unterricht in der gleichen Schulanlage (Burghalde), in drei Schulhäusern, besuchen. Neu gibt es einen zentralen Begegnungsort mit einer Mensa, einer kleinen Aula, einer Medienlounge. Eine weitere Neuheit ist eine auf der Schulanlage integrierte offene Kinder- und Jugendarbeit.

Das Provisorium Ländli wurde von der Sekundarstufe geräumt. In der letzten Ferienwoche bezogen die Primarlehrpersonen das nun verkleinerte Provisorium Ländli für fünf Klassen der Primarschule Tannegg. Diese wurden bisher im Schulhaus Pfaffechappe unterrichtet. Dieses wird für eine Sanierung während der nächsten zwei Jahre vollständig geräumt.

Rütihof: Tagesschule mit 16 Schülerinnen und Schülern

Mit 16 Kindern des Kindergartens und der 1. und 2. Klasse der Primarschule öffnet die neue Tagesschule Rütihof nach rund zweijähriger Vorbereitungszeit ihre Pforten. Als eine der Besonderheiten findet immer donnerstags der «Waldtag» statt, schreibt die Stadt Baden.

Die Tagesschule übernimmt neu auch die sogenannten «modularen Tagesstrukturen», bei denen die Familien – wie an anderen Standorten – einzelne Betreuungszeitfenster wählen können. Die Kinder werden von einem fünfköpfigen Team, einer Lehrerin, drei Betreuungsfachpersonen und einem Zivildienstleistenden betreut.

Dättwil: Schule bezieht neue Räume

Auch in Dättwil wird bald gezügelt. Anfang September wird die Schule die neuen Räume in der Husmatt 7/9 beziehen können. «Diese Erweiterung ist aufgrund des Schülerwachstums notwendig geworden», begründet die Stadt den Umzug.

In fast unveränderten, ehemaligen Architektenbüros im ersten Stock werden künftig 40 Schülerinnen und Schüler der 1. und 2. Klasse unterrichtet. Auch hier werde «ein anregender Schulraum geschaffen, der vielfältige Formen von Unterricht fördert und nicht den gängigen Vorstellungen eines Klassenzimmers entspricht».

Bis zum Bezug behelfe sich die Schule mit «Notmassnahmen», um der neu gebildeten Klasse einen adäquaten Unterrichtsraum bieten zu können. In der Husmatt 9 werden bis Anfang 2022 die Tagesstrukturen ihre neuen Räume vollumfänglich beziehen können, damit die schulergänzende Kinderbetreuung zukünftig an einem zentralen Ort und in enger Anbindung an die Schule sichergestellt werden kann.

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