Baden
Seit einem halben Jahrhundert wird hier Digitalisierung gelebt und gefeiert

Zum 50-jährigen Jubiläum lud die ABB Technikerschule zum Tag der offenen Tür ein: Junge Forschende kamen zusammen und entdeckten die modernste Technik.

Cristina Wenzinger
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Regierungsrat Alex Hürzeler (v.l.), Rektor Kurt Rubeli und Prorektor Juan Pereto luden zum Tag der offenen Tür ein.

Regierungsrat Alex Hürzeler (v.l.), Rektor Kurt Rubeli und Prorektor Juan Pereto luden zum Tag der offenen Tür ein.

Bild: Cristina Wenzinger

Seit einem halben Jahrhundert setzt sich die ABB Technikerschule für die Weiterbildung von qualifizierten Fach- und Führungskräften ein. Zum Jubiläum hat die Bildungsstätte am Samstag nun ihren Gästen die Türen geöffnet und sie auf eine Zeitreise in die vergangenen 50 Jahre mitgenommen.

Nebst Schulrektor Kurt Rubeli war auch Regierungsrat Alex Hürzeler vor Ort. In seiner Grussrede sagte letzterer: «Bis heute ist die ABB-Technikerschule eine sehr wichtige Bildungsstätte im Bereich der Technik und nimmt in der Bildungslandschaft des Kanton Aargaus einen hohen Stellenwert ein.»

Nebst Schulrektor Kurt Rubeli war auch Regierungsrat Alex Hürzeler vor Ort. In seiner Grussrede sagte letzterer: «Bis heute ist die ABB-Technikerschule eine sehr wichtige Bildungsstätte im Bereich der Technik und nimmt in der Bildungslandschaft des Kanton Aargaus einen hohen Stellenwert ein.»

Schulrektor: «Wir haben Geschichte geschrieben»

Vor genau 50 Jahren wurde 1971 die Technikerschule gegründet – damals noch unter dem Namen BBC. Knapp zehn Jahre später machte sich dann die ABB Technikerschule als Verein selbstständig. Das Bildungsangebot wurde laufend erweitert, sodass das Schulgebäude mit einem Neubau ergänzt wurde. Vor drei Jahren durfte die Schule zudem einen zweiten Standort in Sursee eröffnen.

Mittlerweile gibt es acht Weiterbildungsprogramme, vier Nachdiplomstudien und eine Höhere Fachprüfung. Rektor Kurt Rubeli liegt also nicht falsch, wenn er sagt: «Wir haben Geschichte geschrieben.» Der Erfolg der Schule kommt seiner Meinung nach nicht von ungefähr: «Ich denke, das Erfolgsrezept der ABB Technikerschule sind und waren schon immer Leute, die enormen Einsatz gezeigt haben», sagt Rubeli.

Digitalisierung und modernste Technik werden an der Bildungseinrichtung in Baden nicht nur gelehrt, sondern erlebt und aktiv angewendet. So konnten Interessierte am Tag der offenen Tür einen Rundgang durch die Schule machen.

In verschiedensten Räumen hatten die Gäste unter anderem zudem Gelegenheit, die Diplomarbeiten 2020 vorgestellt zu bekommen, Schullektionen zu besuchen oder Spiele modernster Technik zu absolvieren – wie beispielsweise eine Mathematiklektion wie vor 50 Jahren oder ein Mühlespiel das rein durch Gestik und ohne eigentliche Berührung der Spielsteine gesteuert wird. Im Maschinenlabor konnten Besucher ausserdem die einzige Schweizer Hochspannungszelle besichtigen, in der Blitzeinschläge simulieren werden können.

Digitalisierte Spielzeuge auch für die Kinder

Auch die kleinen Gäste sind am Samstag nicht zu kurz gekommen: DIe Organisationen Youth Intelligence Agency (YIA) und Swiss Imagineering stellten ein Unterhaltungsprogramm für die Jungen und Junggebliebenen zusammen. Die YIA führte die Kinder mithilfe digitaler Spielzeuge erstmals an die Digitalisierung heran.

Aber auch bei Swiss Imagineenring konnten sich die Kinder lehrreich amüsieren: Sie durften zusammen mit den anwesenden Fachkräften selber einen Elektromotor bauen. «Vielleicht finden sich dort ein paar zukünftige Studierende», sagte Schulleitungsassistentin Irene Zurfluh.

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