Baden
Solarmobilrennen auf dem Theaterplatz bei perfektem Wetter

Kinder präsentierten ihre selbst gebauten Fahrzeuge: Viele Solarmobile waren kunstvoll gestaltet und mit viel Liebe zum Detail erstellt.

Patrick Hersiczky
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Die Solarmobile absolvierten eine Strecke von 15 Metern.

Die Solarmobile absolvierten eine Strecke von 15 Metern.

Patrick Hersiczky / Aargauer Zeitung

Nach kühlen Sommertagen prallte die Sonne am Samstag gnadenlos heiss auf den Theaterplatz. Bereits zum neunten Mal hat dort das Solarmobilrennen des Kindermuseums stattgefunden. Und so haben sich viele Teilnehmer unter die Sonnenschirme begeben, um der heissen Sonne, die ihre Solarmobile betreibt, zu entgehen.

Bisher hat das Solarmobilrennen stets auf dem unteren Bahnhofplatz in Baden stattgefunden. Wie so viele Events musste auch die neunte Ausgabe des Solarmobilrennens coronabedingt auf einen grösseren Platz ausweichen. «Wir haben mit dieser Platzwahl gemischte Gefühle», sagt Daniel Kaysel, Museumsleiter des Kindermuseums, denn: «Der Platz ist zwar sehr schön und bietet für die Holzrennbahn viel Platz, aber so haben wir leider weniger Laufpublikum.»

Dennoch haben sich im Laufe des Tages über 300 Personen auf dem Theaterplatz aufgehalten und die selbst gebauten Solarmobile bestaunt.

Das Kindermuseum vergibt jeweils 48 Bausätze. «Mehr Solargefährte können wir leider nicht zulassen, da sonst der Anlass zu lange dauern würde. Schade ist, dass ein paar Familien jeweils nicht kommen», so Kaysel. Die Gründe kenne er nicht, aber er erklärt: «Wir haben für den Event immer eine Warteliste. Da wir aber erst am Veranstaltungstag selbst wissen, wer alles kommt, können wir diese Startplätze nicht neu vergeben.»

Die Anmeldung erfolgt jeweils im Januar. «Wir informieren zuerst jene Leute, die sich bei uns im Kindermuseums eingeschrieben haben», so Kaysel. Dennoch: Wer sich früh informiert, kann sich immer einen der begehrten Bausätze für 60 Franken sichern.

Kunstvoll gestaltete Solarmobile

Jene Familien, die aber mit ihren Solarautos vor Ort waren, haben nicht nur Ingenieurfähigkeiten gezeigt, sondern auch ihre kreative Seite ausgelebt. Viele Solarmobile waren kunstvoll gestaltet und mit viel Liebe zum Detail gebaut. So konnte man ein Solarmobil im Stile eines Hippie-Busses bestaunen.

Ehrgeiz und Siegeswille

Das Solarmobilrennen in Baden

Das Solarmobilrennen in Baden

Patrick Hersiczky / Aargauer Zeitung

Ein Solarmobilrennen ist letztlich aber auch eine Rennveranstaltung mit Ehrgeiz und Siegeswille: Kurz vor dem Start erledigten engagierte Väter, Göttis oder Grosseltern letzte Feinarbeiten an den Modelautos. Beim Schaulaufen der Solarautos ging es vorerst aber nur um den Schönheitspreis. Das Publikum bestimmte das schönste Solargefährt.

Ein Familienevent: Das Solarmobilrennen

Ein Familienevent: Das Solarmobilrennen

Patrick Hersiczky / Aargauer Zeitung

Danach ging es um das eigentliche Rennen, bei dem sich zeigte, ob die Solarmobile auch geradeaus fahren können. Eltern, Verwandte und Bekannte feuerten die Solarrennautos an, die eine Strecke von 15 Metern absolvieren mussten. Es galt der Turniermodus mit Vorrunde und Finale. Nebst Ehrgeiz und Siegeswillen war den Familien aber eines wichtig: Zusammensein, kreativ sein und letztlich die Sonnenergie nutzen. (phe)

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