Baden
Streetfood, Konzerte und Shopping: Das Soulfood Festival findet zum 5. Mal statt – mit neuen Attraktionen

Churros, asiatische Burger und Salat-Bowls: Dieses Wochenende verwandelt sich der Badener Trafoplatz wieder in eine Gourmetmeile. Neu wartet ein veganer Markt mit Fleischalternativen, Fairtrade-Kleidung und Naturkosmetik auf die Besucher – und so viele Livemusik wie noch nie.

Rahel Künzler
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Die Festivalorganisation stemmt neu ein sechsköpfiges Team: v.l.n.r. Rebekka Urben, Lukas Schaub, Simon Huwiler, Simon Stäuble, Bettina Pfiffner und Patrik Mösch.

Die Festivalorganisation stemmt neu ein sechsköpfiges Team: v.l.n.r. Rebekka Urben, Lukas Schaub, Simon Huwiler, Simon Stäuble, Bettina Pfiffner und Patrik Mösch.

zvg

Nach einem Jahr Pause wegen Corona steht die fünfte Ausgabe des Badener Soulfood Festivals vor der Tür. Ab Freitagmittag bis Sonntagabend gibt es auf dem Trafoplatz kulinarische Highlights aus aller Welt zu geniessen. Asiatische Burger, Gyros und peruanische Spezialitäten werden aus Foodtrucks serviert – wie immer nach dem Motto: nachhaltig, regional und gesund.

Der Eintritt aufs Festivalgelände ist frei, am Eingang wird jedoch ein Covid-Zertifikat verlangt. Für Kurzentschlossene steht eine mobile Teststation bereit. Schnelltests sind ohne Voranmeldung möglich.

Veranstalter und Mitgründer des Badener Foodfestivals, Patrik Mösch, freut sich, wenn es endlich losgeht. Er sagt:

«Wegen Corona war die Organisation dieses Jahr mit viel mehr Aufwand verbunden – und vor allem nervenaufreibend.»

Doch gibt es auch viel Positives zu vermelden: Das 2016 erstmals in Baden durchgeführte Soulfood Festival wächst.

Nachhaltiges Shopping über den Tellerrand hinaus

Dieses Jahr hat das Gründer-Dreiergespann aus Patrik Mösch, Simon Stäuble und Lukas Schaub gleich zwei neue Partner an Board geholt: die Lenzburger Kommunikationsagentur Kurkuma Communication und das Bluesfestival Baden. Gemeinsam mit diesen haben sie ein Festivalprogramm entworfen, das weit übers Essen hinausgeht.

Neu ist neben Streetfood-Ständen ein veganer Markt auf dem Festivalgelände angesiedelt – «Boomerang Market» heisst dieser. 15 Aussteller bieten eine grosse Palette an Produkten feil, darunter Korkprodukte, Hygieneartikel aus Bambus, biologische Weine und verschiedenste Fleischalternativen.

Zusammenarbeit mit neuen Partner soll Mehrwert bringen

Die Idee für den Markt stammt von Bettina Pfiffner, Teilinhaberin von Kurkuma Communication. 2016 und 2017 hat sie bereits vegane Märkte in Aarau durchgeführt. Zuerst wollte Pfiffner einen eigenen Markt in der Trafohalle durchführen, nun hat sie sich für das Projekt mit ihren Geschäftskollegen Simon Huwiler und Rebekka Urben dem Soulfood Festival angeschlossen. Mösch erklärt die Zusammenarbeit so:

«Foodfestivals gibt es mittlerweile viele in der Schweiz. Wir haben nach einem Mehrwert gesucht.»

Aus der gleichen Überlegung heraus hat das neu sechsköpfige OK auch das Musikangebot ausgebaut. Mit dem Bluesfestival als lokaler Partner sei sichergestellt, dass auch bei der Livemusik der Nachhaltigkeitsaspekt im Vordergrund steht.

Neun Konzerte sorgen für Open-Air-Stimmung

Auf der Bühne mitten auf dem Trafoplatz sollen junge Musikerinnen und Musiker und regionale Bands Gelegenheit für einen Auftritt erhalten. Neun Konzerte in drei Tagen stehen auf dem Programm: Im Line-up sind unter anderem die Badener BluesKidz und die fünfköpfige Nachwuchsband What Rules, ebenfalls aus Baden, die sich am Argovia Fäscht den Titel «Pro Argovia Artist 2021» holte.

Das Musikprogramm im Überblick:

Eine weitere Premiere auf der Bühne ist das Podiumsgespräch zum Thema «Klimafreundlich essen – wie?». Rednerinnen und Redner aus Gastronomie, Gewerbe und Verbänden kommen zu Wort.

Doch damit nicht genug der Neuerungen: Im nächsten August soll das Soulfood Festival erstmals an einem zweiten Standort stattfinden – in Aarau im urbanen Aeschbachquartier. Pfiffner sagt: «So können wir Synergien bei der aufwendigen Organisation nutzen.» Darüber hinaus sei das erklärte Ziel, nachhaltigen Konsum einem grösseren Publikum näherzubringen.

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