Baden-Turgi
Fusion rückt einen Schritt näher: Baden und Turgi stimmen beide Ja

Die Nachbarn haben der Ausarbeitung eines Fusionsvertrages zugestimmt.

Pirmin Kramer und Andreas Fretz
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Blick auf Turgi: Mehr als 8 von 10 Stimmberechtigten haben ein Ja in die Urne gelegt.

Blick auf Turgi: Mehr als 8 von 10 Stimmberechtigten haben ein Ja in die Urne gelegt.

Sandra Ardizzone / BAD

Baden und Turgi haben die erste grosse Hürde auf dem Weg zur Fusion genommen. An beiden Orten stimmte eine Mehrheit der Stimmberechtigten Ja zur Frage, ob ein Fusionsvertrag ausgearbeitet werden soll.

In Baden legten 4170 Personen ein Ja in die Urne. 2936 Personen stimmten Nein. Dies gemäss einer Mitteilung auf der Webseite der Stadt Baden. Der Ja-Anteil beträgt 58,7 Prozent. Die Stimmbeteiligung liegt bei 60,2 Prozent.

Stadtammann Markus Schneider (Die Mitte) spricht von einem deutlichen Zeichen, das Projekt weiter voranzutreiben.

Sehr deutlich hat Turgi zugestimmt. 660 Stimmberechtigte legten ein Ja in die Urne, 126 ein Nein. 7 legten leer ein. Der Ja-Anteil beträgt 83,9 Prozent. Die Stimmbeteiligung: 52,7 Prozent.

«Unglaublich», sagt Gemeindeammann Adrian Schoop in einer ersten Reaktion. «Ich habe mit einem guten Ergebnis gerechnet. Aber dass mehr als acht von zehn Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern ein Ja einlegen, das ist der Wahnsinn.»

Die Fusion ist durch das doppelte Ja aber noch nicht Tatsache: 2023 folgt bei der zweiten Urnenabstimmung die entscheidende Hürde. Der Zusammenschluss könnte 2024 Tatsache werden. Baden würde mit einer Bevölkerungszahl von neu 22'606 zur grössten Stadt im Kanton Aargau.

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