Baden
Wasserpumpe, Sandkasten und Kletterfelsen: Im Mättelipark ist ein naturnaher Spielplatz geplant

Die Stadt Baden soll einen neuen Spielplatz erhalten – im Bäderquartier direkt an der Limmat. Passend zum Standort am Fluss bietet er Kindern Wasserspiele. Derzeit liegt das Baugesuch auf.

Rahel Künzler
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Derzeit dient der Mättelipark als Abstellplatz. Bald soll hier ein Spielplatz entstehen.

Derzeit dient der Mättelipark als Abstellplatz. Bald soll hier ein Spielplatz entstehen.

Rahel Künzler

Vom grünen Mättelipark im Badener Bäderquartier ist derzeit nicht viel zu sehen. Wo einst Rasen wuchs, befindet sich eine grosse Kiesfläche. Der Park dient als Abstellplatz der grossen Bäder-Baustelle und ist bereits durch die neue Tiefgarage der Verenahof AG unterkellert.

Die Bauarbeiten machen eine Neugestaltung des östlichen Teils des Mätteliparks unumgänglich. Finanziert wird diese, basierend auf vertraglichen Vereinbarungen zwischen der Stadt Baden und der Verenahof AG, zum grössten Teil von dieser. Sie ist auch die Grundeigentümerin der Parzelle.

Vorgesehen sind laut Gestaltungsplan aus dem Jahr 2012 eine künstliche Hügellandschaft mit Sträuchern und Bäumen sowie ein Netz von Mergel- und Asphaltwegen. Die Stadt finanziert einen Pavillon mit öffentlichen WC-Anlagen und Anschlüssen für den Betrieb einer Buvette.

Bedürfnisse nach Spielplätzen für Kleinkinder sind gewachsen

Nun ist eine Änderung an der Neugestaltung geplant: Im Mättelipark Ost, angrenzend ans neue Thermalbad, soll zusätzlich ein naturnaher Spielplatz entstehen. Die Stadt übernimmt die Kosten. Das entsprechende Baugesuch hat die Abteilung Planung und Bau vergangene Woche eingereicht. Es liegt noch bis zum 20. Juli öffentlich auf. Geplant sind ein Kletterfelsen, ein Rutschfelsen, ein Sandkasten und ein Wasserbecken mit Pumpe.

So soll der neue Spielplatz im Mättelipark aussehen.

So soll der neue Spielplatz im Mättelipark aussehen.

zvg/Stadt Baden

Die Kosten belaufen sich auf 150'000 Franken. Katrin Reimann, Projektleiterin von der Abteilung Planung und Bau, sagt: «Grund für diese Änderung sind die gewachsenen Bedürfnisse nach einem zusätzlichen Spielplatz für Kleinkinder.» Der Standort sei gut geeignet, weil keine Wohnbauten direkt angrenzen. Derzeit würden Offerten für den Spielplatzbau eingeholt.

Im besten Fall starten die Arbeiten im kommenden Herbst und sind im Frühjahr 2022 abgeschlossen – dann, wenn die letzten Arbeiten an der neuen Umgebung rund um die neue Wellness-Therme Fortyseven abgeschlossen sein werden.